„Kaffee und Knöllchen“: Polizei kontrolliert 350 Fahrzeuge in Wermelskirchen

(Symbolbild)

Bei der Verkehrskontrollaktion „Kaffee und Knöllchen“ hat die Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises am Freitag (31. Mai) in Wermelskirchen insgesamt 350 Fahrzeuge überprüft und zahlreiche Verstöße geahndet. Der Verkehrsdienst und die Verkehrsunfallprävention führten sowohl gezielte Kontrollen von Motorradfahrern als auch Geschwindigkeitsmessungen durch.

Am neuen Feuerwehrhaus in Dabringhausen an der L 101 sprachen die Beamten gezielt Kradfahrer an. Dabei stellten sie fest, dass bei einem Motorrad die Betriebserlaubnis erloschen war. Besonders auffällig war ein E-Scooter, der manipuliert worden war und eine nicht zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern erreichen konnte. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und leitete gegen den Fahrer und den Halter des Rollers Strafverfahren ein.

Parallel dazu führten die Beamten stationäre Geschwindigkeitsmessungen in den Ortsteilen Osminghausen und Halzenberg durch. Fast 350 Fahrzeuge passierten die Messstellen. Gegen neun Autofahrer wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen eingeleitet, weitere 45 erhielten ein Verwarngeld. Den höchsten gemessenen Wert erreichte ein Autofahrer in Halzenberg, der mit 91 Stundenkilometern durch die geschlossene Ortschaft fuhr.

Insgesamt sprach die Polizei bei der Aktion zwei Verwarngelder aus und verhängte drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie zwei Strafanzeigen. Die nächste Kontrollaktion „Kaffee und Knöllchen“ findet am 21. Juni statt, dann auf dem Gelände der Feuerwehr im Kreckersweg. Die Polizei betont, dass auch außerhalb der angekündigten Sonderkontrollen ganzjährig Verkehrskontrollen im Rheinisch-Bergischen Kreis durchgeführt werden, um schwere Verkehrsunfälle zu verhindern.

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