Kieler Polizei stilllegt bei Tuning-Kontrollen zwei Fahrzeuge

(Symbolbild)

Bei Verkehrskontrollen gegen die Poser- und Tuningszene hat die Kieler Polizei am Freitagabend zwei Fahrzeuge wegen erheblicher Mängel stillgelegt. Die Beamten überprüften zwischen 17:00 Uhr und 1:00 Uhr insgesamt 21 Fahrzeuge auf der Strecke zwischen einer Tankstelle in der Gutenbergstraße und der Kiellinie.

Die beiden stillgelegten Fahrzeuge ließ die Polizei zur weiteren Begutachtung auf ein Betriebsgelände schleppen und leitete entsprechende Verfahren ein. Bei einem weiteren Auto stellten die Polizistinnen und Polizisten die Kennzeichen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.

In fünf Fällen führten nicht genehmigte technische Veränderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Die Polizei fertigte Kontrollberichte an und leitete entsprechende Verfahren an die Zulassungsbehörde weiter. Zusätzlich ahndeten die Beamtinnen und Beamten weitere sieben Verstöße.

Die Polizei setzte bei den Kontrollen zivile Funkstreifenwagen ein, um relevante Verkehrsverstöße festzustellen und die Fahrzeuge anschließend zu kontrollieren. „Wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmer sich an die geltenden Vorschriften zu halten“, erklärte Pressesprecherin Stephanie Lage. „Technische Manipulationen, unnötiger Fahrzeuglärm sowie verkehrsgefährdendes Verhalten werden konsequent verfolgt.“

Nach Angaben der Polizei verzeichnete Kiel in den letzten Monaten kein besonders hohes Aufkommen von sogenannten Autoposern. Das Phänomen habe man jedoch im Blick und werde in unregelmäßigen Abständen weitere Kontrollen dieser Art durchführen.

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