Kierspe: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung nach tödlichem Wohnungsbrand

(Symbolbild)

Nach dem tödlichen Wohnungsbrand in Kierspe ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen wegen des Anfangsverdachts einer fahrlässigen Tötung gegen die Vermieterin des Hauses. Bei dem Brand am 29. April war ein 21-jähriger Mann ums Leben gekommen.

Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass es sich bei den vom Todesopfer bewohnten Räumlichkeiten um Kellerräume gehandelt hat, die nicht als Wohnraum vorgesehen waren. Aufgrund der Gesamtumstände richten sich die Ermittlungen gegen die Vermieterin.

Brandermittler und ein Sachverständiger haben den Brandort bereits am 30. April untersucht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat ein technischer Defekt an einer Mehrfachsteckdose das Feuer ausgelöst.

Der Leichnam des 21-Jährigen wurde zwischenzeitlich durch die Gerichtsmedizin obduziert. Das Ergebnis: Die eingeatmeten Rauchgase führten zum Tod des Mannes.

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