Bei Loxstedt haben Kinder mehrere Steine und Äste auf die Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven gelegt und damit einen Güterzug beschädigt. Am Samstag, 15. August, um 16:11 Uhr überrollte der Zug die Gegenstände, darunter mindestens einen größeren Findling. Die Laufräder der Lokomotive wurden dabei erheblich beschädigt.
Der Zug konnte daraufhin nicht mehr mit normaler Geschwindigkeit fahren und musste zum nächsten Bahnhof gezogen werden, um repariert zu werden. Nach ersten Schätzungen der Bundespolizei entstand ein Sachschaden von über 10.000 Euro. Sieben weitere Züge verspäteten sich um insgesamt 532 Minuten, zwei Züge fielen komplett aus.
Laut Zeugenaussagen hielten sich in den Tagen zuvor immer wieder drei Kinder im Alter von etwa 8 bis 10 Jahren im Gleisbereich auf. Die Bremer Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Die Behörde sucht weitere Zeugen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0421/16299-7777 oder per E-Mail an bpoli.bremen@polizei.bund.de.
Die Bundespolizeiinspektion Bremen warnt eindringlich vor den Gefahren im Bahnbetrieb. Steine auf Schienen werden beim Überfahren zu unkontrollierten Projektilen, die nicht nur die Kinder selbst, sondern auch Passanten treffen oder erhebliche Sachschäden anrichten können. Die Behörde appelliert insbesondere an Eltern und Erziehungsberechtigte, ihren Kindern die Gefahren des Aufenthalts im Gleisbereich deutlich zu machen.
Für die beteiligten Kinder können erhebliche Konsequenzen folgen: Neben einem Strafverfahren können die Eisenbahnunternehmen auch Schadensersatzforderungen gegen die Kinder und deren Erziehungsberechtigte geltend machen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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