Die Kleine Kommission Radverkehr hat sich am 15. Juli 2026 zu ihrer 33. Sitzung getroffen. Im Fokus stand die geplante Weiterentwicklung der Arbeitsweise der Kommission sowie mehrere konkrete Radverkehrsprojekte.
Bei der Maßnahme in der Uerdinger Straße handelt es sich um eine neue Radverkehrsanlage als Ersatz für die bisherige Radverkehrsführung über die Vorlandbrücke der Theodor-Heuss-Brücke. Die Kommissionsmitglieder äußerten sich positiv zur geplanten Maßnahme. Während der Beratung eingebrachte Anregungen etwa zur Anbindung der Radleitroute 1, zu Ladezonen und Markierungen sollen im weiteren Planungsverlauf geprüft werden. Die Umsetzung ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Parallel soll das Anwohnerparkgebiet vorbereitet werden, und die Anwohnerinnen und Anwohner sollen informiert werden.
Die Verwaltung präsentierte ein neues Arbeitswerkzeug zur Steuerung der Radwegemaßnahmen. Ein dynamischer Übersichtsplan mit Kartenansicht soll künftig in jeder Sitzung fortgeschrieben werden. Die Maßnahmen sind nach kurz-, mittel- und langfristigen Umsetzungshorizonten strukturiert. Verschiedene bisherige Maßnahmenübersichten wurden zusammengeführt. Die Kommission begrüßte den neuen Ansatz grundsätzlich und brachte Anregungen zur Weiterentwicklung ein. Perspektivisch soll das Werkzeug auch der Öffentlichkeit Transparenz über den Ausbaustand der Radinfrastruktur bieten.
Bei den Radleitrouten Nord-Süd und West-Ost wurden Sachstand und Planungsschritte erläutert. Die Kommission machte Anregungen zu einzelnen Streckenabschnitten, insbesondere zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Schließlich informierte die Verwaltung über die Fahrradkommunalkonferenz am 3. und 4. November 2026 in Düsseldorf.
Maike Hiller, Politikredaktion NRW