In der vergangenen Nacht rückte die Feuerwehr Frankfurt am Main gegen 23:15 Uhr zu einem Einsatz in der Kasinostraße im Stadtteil Höchst aus. Ein Rettungswagen war zunächst wegen Kopfschmerzen einer vierköpfigen Familie gerufen worden. Doch als die Besatzung vor Ort ankam, schlug der Kohlenmonoxid-Melder an – die Werte lagen deutlich über dem zulässigen Grenzwert.
Die Rettungswagenbesatzung leitete sofort die Räumung des Hauses ein und forderte die Feuerwehr an. Unter Atemschutz kontrollierten die Einsatzkräfte alle Wohnungen des Mehrfamilienhauses. Insgesamt wurden 15 Personen aus dem Gebäude gebracht. Fünf der Betroffenen mussten mit Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in eine Klinik transportiert werden. Die übrigen Personen wurden untersucht und konnten vor Ort bleiben.
Die Heizungsanlage stand zum Zeitpunkt des Einsatzes in Betrieb und könnte die Quelle der erhöhten CO-Werte gewesen sein. Nach dem Abschalten der Heizung und dem Lüften der Wohnungen sanken die Werte und stiegen nicht wieder an. Die Anlage wurde vorsorglich stillgelegt – eine Fachfirma muss sie vor einer erneuten Inbetriebnahme gründlich überprüfen. Nach den Lüftungsmaßnahmen und negativen CO-Messungen wurde das Haus an den Vermieter und die Polizei übergeben.
Warnung vor Kohlenmonoxid
Die Feuerwehr warnt zu Beginn der Heizperiode vor den Gefahren von Kohlenmonoxid. Das Gas ist geruchlos und unsichtbar und kann bereits in geringen Konzentrationen lebensbedrohlich sein. Betroffene bemerken oft nicht, wenn sie Kohlenmonoxid einatmen, denn es gibt keine typischen Symptome wie Husten oder Atemnot. Je nach Konzentration in der Raumluft kann eine Kohlenmonoxidvergiftung zu Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit, Bewusstlosigkeit und zu massiven gesundheitlichen Spätfolgen bis hin zum Tod führen. Regelmäßige Wartungen von Heizungsanlagen und die Installation von CO-Meldern können Leben retten. Weitere Informationen gibt es unter www.co-macht-ko.de.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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