Kreis Borken: Neun Prozent der kontrollierten Autofahrer zu schnell unterwegs

(Symbolbild)

Bei groß angelegten Geschwindigkeitskontrollen im Kreis Borken haben Polizisten in den vergangenen Tagen 4.589 Fahrzeuge gemessen – rund neun Prozent davon waren zu schnell unterwegs. Das teilte die Kreispolizeibehörde Borken mit.

Die Beamten des Verkehrsdienstes richteten an zehn verschiedenen Stellen im Kreisgebiet Messstellen ein. Die Kontrollen führten zu 100 Ordnungswidrigkeitsverfahren, 314 Verwarngeldern und einem Fahrverbot.

Besonders gravierende Überschreitungen registrierten die Polizisten an zwei Stellen: Im Nordkreis fuhr ein Autofahrer mit 111 km/h über den Gescher Damm in Ahaus, obwohl dort außerorts maximal 70 km/h erlaubt sind. Im Südkreis erwischten die Beamten einen Fahrer mit 68 km/h auf der Straße Fürstenberg in Südlohn, wo innerorts nur 50 km/h erlaubt sind.

Nach Angaben der Polizei zählen überhöhte Geschwindigkeit und Raserei auch im Kreis Borken weiterhin zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder zu schweren Unfallfolgen – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern. Der Verkehrsdienst will seine Messungen zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle auch in der kommenden Woche fortsetzen.

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