Im Kreis Viersen hat die Polizei in einer Aktionswoche intensiv gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr vorgegangen. An verschiedenen Orten wurden insgesamt 256 Fahrzeuge kontrolliert, um zu überprüfen, ob Fahrerinnen und Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen. Dabei wurden mehrere schwere Verstöße aufgedeckt.
Bereits am Montagmorgen in Kaldenkirchen schlug bei einem 41-jährigen Lkw-Fahrer aus Nordmazedonien in der Leuther Straße ein freiwilliger Drogentest positiv an. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und er musste auf einer Polizeiwache eine Blutprobe abgeben.
Am Dienstagabend etwa um 21:20 Uhr wurde die Polizei an der Venner Straße in Dülken auf einen Mann aufmerksam, der durch extreme Geschwindigkeitsüberschreitungen auffiel. Bei der Kontrolle auf der Hardter Straße in Viersen machte der 64-jährige Viersener einen stark alkoholisierten Eindruck. Er verweigerte jedoch einen Atemalkoholtest und wurde deshalb zur Blutprobenentnahme auf die Polizeiwache gebracht. Die Untersuchungsergebnisse stehen noch aus.
Ein weiterer Fall zeigt das Risiko betrunkener Fahrerinnen und Fahrer besonders deutlich: Am Donnerstag etwa um 20:50 Uhr verursachte ein betrunkener Autofahrer einen Verkehrsunfall mit Sachschaden und floh anschließend vom Tatort. Ein 20-jähriger Brüggener stand mit seinem Pkw auf der Brüggener Straße in Bracht vor einem Kreisverkehr, als ein Quadfahrer versuchte, ihn rechts über den Gehweg zu überholen. Dabei touchierte der Quadfahrer das Auto und fuhr davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Die Polizei konnte den Quadfahrer später an seiner Wohnanschrift finden. Er behauptete, nur zwei oder drei Flaschen Bier getrunken zu haben. Ein freiwilliger Atemalkoholtest widerlegte dies deutlich: Das Gerät zeigte einen Wert von mehr als 2,5 Promille an. Auch diesem Mann wurde auf einer Polizeiwache Blut entnommen.
Die Polizei betont in diesem Zusammenhang die erheblichen Gefahren von Alkohol- und Drogenkonsum beim Autofahren. Beide Substanzen beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit und das Wahrnehmungsvermögen deutlich, was dazu führt, dass Brems- oder Ausweichmanöver zu spät eingeleitet werden. Der Fall des betrunkenen Quadfahrers zeigt diese Risiken beispielhaft: Der Unfall ist nur knapp mit Sachschaden ausgegangen, hätte aber schwerwiegende Folgen haben können. Wer unter dem Einfluss berauschender Mittel am Straßenverkehr teilnimmt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)