Kreuzberg: Mann schlägt mit Flasche zu und bedroht Polizei – Taser-Einsatz

(Symbolbild)

In Berlin-Kreuzberg ist am Mittwoch ein Streit zwischen zwei Männern eskaliert, bei dem die Polizei ein Distanzelektroimpulsgerät einsetzen musste. Ein 43-Jähriger hatte seinem Kontrahenten mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen und anschließend die eintreffenden Beamten bedroht.

Nach Angaben der Polizei wurden die Beamten gegen 12 Uhr in den Görlitzer Park alarmiert, nachdem es dort zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 43-Jährigen und einem 32-Jährigen gekommen war. Im weiteren Verlauf soll der 43-jährige Tatverdächtige dem 32-Jährigen mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen und sich anschließend mit zwei weiteren Glasflaschen bewaffnet haben.

Beim Eintreffen der Polizistinnen und Polizisten beschädigte der Tatverdächtige die Flaschen, bedrohte die Beamten und forderte sie auf, ihn zu erschießen. Trotz Androhung des Distanzelektroimpulsgeräts warf er eine der beschädigten Flaschen in Richtung der Polizisten, verfehlte diese jedoch. Als er begann, sich mit der weiteren Flasche selbst zu verletzten und sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, setzten die Beamten das Distanzelektroimpulsgerät ein.

Der 43-Jährige wurde im Anschluss unter anhaltenden Widerstandshandlungen festgenommen. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes wurde er anschließend dem diensthabenden Arzt eines Krankenhauses vorgestellt und stationär in der Klinik aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5.

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