Langenenslingen: 62-Jähriger durchschaut dublose Handwerker-Masche

(Symbolbild)

In Langenenslingen hat ein 62-jähriger Hausbesitzer am Mittwoch einen Betrugsversuch durch dubiose Handwerker vereitelt. Gegen 15 Uhr stand ein Mann mit englischem Akzent vor seinem Haus in der Fürstenbergstraße und bot an, den Hof mit angeblich übrig gebliebenem Teer zu asphaltieren.

Der Unbekannte behauptete, das Material sei noch von Teerarbeiten an der Bundesstraße übrig geblieben. Der clevere Hausbesitzer ließ sich jedoch nicht auf das dubiose Geschäft ein und wies den selbsternannten Handwerker ab. Dadurch entstand kein Schaden.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor solchen Wanderarbeitern. Die augenscheinlich sehr günstig angebotenen Leistungen werden oft nicht fachgerecht ausgeführt und entsprechen nicht der erhofften Qualität. Gewährleistungsansprüche können im Nachgang in der Regel nicht eingefordert werden. Häufig fordern die Betrüger nach Fertigstellung der Asphaltierungsarbeiten einen höheren Preis, als zunächst vereinbart war.

Um sich vor späteren Schäden zu schützen, rät die Polizei, derartige Angebote vorab genauestens zu prüfen und im Zweifelsfall nicht darauf einzugehen.

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