Ein Lastkraftwagen ist am Donnerstag zur Mittagszeit auf der A7 bei Heidenheim in Brand geraten und hat für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Der Iveco ohne Aufbau geriet kurz nach 11.45 Uhr in Fahrtrichtung Würzburg Feuer, unmittelbar nach der Anschlussstelle Heidenheim beim Kilometer 803.
Der Fahrer reagierte geistesgegenwärtig, lenkte den zweiachsigen 12-Tonner noch auf den Standstreifen und konnte sich selbst aus dem Führerhaus retten. Bei dem Brand zerstörte das Feuer den Lkw im Bereich des Fahrerhauses vollständig. Der Fahrer blieb unverletzt. Das Neufahrzeug befand sich auf einer Überführungsfahrt, als das Feuer ausbrach. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und löschte das brennende Fahrzeug. Um 12.15 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Ein Schwerlastfahrzeug versetzte das stark beschädigte Fahrzeug anschließend auf einen Tieflader. Der Schaden am Neufahrzeug beläuft sich auf mindestens 100.000 Euro.
Die Verkehrslage war erheblich beeinträchtigt: Der Verkehr in Richtung Würzburg konnte zunächst nicht ungehindert fließen. Ab 12.15 Uhr wurde der aufgestaute Verkehr einspurig an der Brandstelle vorbeigeleitet. Zum Zeitpunkt der Meldung um 13.45 Uhr erstreckte sich der Rückstau bis zur Brenztal-Brücke – eine Länge von etwa zehn Kilometern. Die Bergungsmaßnahmen waren zu diesem Zeitpunkt noch im Gange. Die Polizei ermittelt zur genauen Brandursache.