Ein lautes Geschrei aus einer Wohnung in Marienthal führte Montagnacht zu einem Polizeieinsatz, der eskalierte. Nachbarn alarmierten die Beamten gegen 23.15 Uhr zur Marienheider Straße. Dort trafen die Polizisten zunächst auf einen 41-Jährigen, den sie zur Ruhe ermahnten und vor Gewahrsam warnten.
Doch kaum hatten die Beamten die Wohnung verlassen, hörten sie den Mann erneut lautstark durch das offene Fenster seine Nachbarn anbrüllen. Sie klopften ein zweites Mal an seine Tür. Dieses Mal weigerte sich der 31-Jährige, sich auszuweisen. Stattdessen beschimpfte er die Polizisten als „Nullen“ und nannte sie „dumm“.
Die Situation verschärfte sich schnell. Der Mann ging mit erhobener Faust auf einen Beamten zu und kündigte an, ihm „die Fresse einzuschlagen“. Die Polizisten brachten ihn daraufhin zu Boden. Der Mann beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte weiterhin massiv. Um weitere Straftaten zu verhindern, nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam und brachten ihn gegen seinen „erheblichen Widerstand“ nach Lüdenscheid.
Bei der Überprüfung in den polizeilichen Systemen kam ans Licht: Gegen den Mann lag bereits ein offener Haftbefehl vor. Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurden Strafanzeigen wegen Bedrohung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
E-Scooter ohne Versicherungsschutz
In Plettenberg kontrollierte die Polizei am Samstag gegen 18.45 Uhr an der Berliner Straße einen E-Scooter-Fahrer, der den Gehweg bergauf fuhr. Sein Fahrzeug war nicht mit dem erforderlichen Versicherungskennzeichen ausgestattet. Der 32-jährige Fahrer erhielt eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.