Lebensgefährliches Spiel: Jugendliche klettern auf Güterzug in Offenburg

(Symbolbild)

Am 20. Juni 2026 hat die Bundespolizei in Offenburg zwei Jugendliche auf einem stehenden Güterbahnhof gestellt, die auf einem Güterwaggon klettern wollten. Eine Streife beobachtete einen 15-Jährigen und einen 17-Jährigen, wie sie sich auf das Eisenbahnfahrzeug hinaufbegaben. Die Beamten griffen ein, übergaben die beiden deutschen Staatsangehörigen an ihre Erziehungsberechtigten und führten eine Gefährderansprache durch.

Die Aktion der Jugendlichen hätte tödlich enden können. Das Klettern auf abgestellten Waggons stellt eine erhebliche Lebensgefahr dar – der Grund: die Oberleitung des Bahnnetzes führt 15.000 Volt mit sich. Ein unmittelbarer Kontakt mit dieser Leitung wäre lebensgefährlich. Doch selbst ohne direkten Berührungspunkt kann es zu einem Spannungsüberschlag kommen – ein Stromsprung durch die Luft, der schwere Verletzungen oder den Tod zur Folge hätte.

Die Bundespolizeiinspektion Offenburg nutzt den Vorfall zur Warnung: Das Erklettern von Eisenbahnfahrzeugen, egal ob in Betrieb oder abgestellt, ist nicht nur verboten, sondern lebensgefährlich. Eltern und Erziehungsverantwortliche sollten Kinder und Jugendliche explizit auf diese Risiken hinweisen.

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