Leipzig prüft Synergien im Stadtkonzern

Der Stadtrat Leipzig befasst sich mit einem Antrag zur Identifikation und Nutzung von Synergien bei sogenannten Querschnittsleistungen im Stadtkonzern und weiteren kommunalen Beteiligungen. Eine Querschnittsleistung ist eine Aufgabe, die mehrere städtische Organisationen und Unternehmen betrifft — etwa Personalverwaltung, IT oder Beschaffung.

Mit dem Antrag sollen Möglichkeiten geprüft werden, wo der Stadtkonzern Leipzig — also die Stadt und ihre Beteiligungen — zusammenarbeiten oder Ressourcen gemeinsam nutzen könnten. Ziel ist es offenbar, Doppelstrukturen zu vermeiden und Abläufe effizienter zu gestalten.

Der Antrag trägt die Drucksachen-Nummer VIII-A-03239 und wurde an den Stadtrat eingereicht. Ein Antrag an ein Gremium ist ein formales Ersuchen, sich mit einem Thema zu befassen und zu entscheiden — anders als eine Vorlage der Verwaltung handelt es sich hier um einen Antrag aus dem Rat selbst.

Ob und wie der Stadtrat dem Antrag folgt, wird in der Abstimmung entschieden. Die konkrete Ausgestaltung möglicher Synergien würde sich dann an die politische Beschlussfassung anschließen.

Carsten Müller, Politikredaktion Sachsen