Ein Lkw-Fahrer hat auf der Autobahn A7 Geistesgegenwärtigkeit bewiesen: Der 62-Jährige erkannte am Dienstagvormittag gegen 10 Uhr, dass sein polnischer Iveco-Lkw während der Fahrt in Richtung Würzburg zu brennen begann. Andere Verkehrsteilnehmer hatten bereits Rauch und Flammen bemerkt und aufmerksam gemacht.
Der erfahrene Fahrer reagierte schnell und fuhr geistesgegenwärtig an der Raststätte Härtsfeld von der Autobahn ab. Auf dem Parkplatz griff er zur sofortigen Maßnahme: Mit einem Feuerlöscher löschte er den Kleinbrand auf der Ladefläche selbst. Eine Streife des Verkehrsdienstes Heidenheim traf daraufhin am Rastplatz ein und stellte den Lkw sicher.
Die Feuerwehr Heidenheim rückte mit zwei Fahrzeugen und fünf Einsatzkräften an und führte mittels Wärmebildkamera eine gründliche Nachkontrolle durch. Das Ergebnis: Der Brand war gelöscht, verletzt wurde niemand. Den ersten Erkenntnissen zufolge hatte ein technischer Defekt am Luftfahrwerk des Lkw das Feuer ausgelöst. Das Luftfahrwerk war nicht mehr funktionstüchtig – deshalb untersagte die Polizei dem Fahrer die Weiterfahrt. Er organisierte einen Abschlepper, um seinen Lkw zu einer Werkstatt zu bringen. Die genaue Schadenshöhe am Fahrzeug ist noch unklar. Zu Verkehrsbehinderungen auf der A7 kam es nicht.