Ein 49-jähriger Mann hat am Samstag gegen 13.00 Uhr in der Eberhardstraße in Ludwigsburg versucht, Anwohner mit einer vorgetäuschten Notlage zu betrügen. Der Tatverdächtige klingelte an mindestens zwei Haustüren und gab sich als neuer Nachbar aus, der sich ausgeschlossen habe.
Seine erfundene Geschichte: Ein beauftragter Schlüsseldienst verlange 100 Euro Vorkasse, die er nicht bezahlen könne, weil sein Geldbeutel in der neuen Wohnung liege, in die er nun nicht mehr hineinkomme. Statt dem Mann zu helfen, alarmierten die beiden angesprochenen Personen jedoch die Polizei.
Polizistinnen und Polizisten des Polizeireviers Ludwigsburg stellten den 49-Jährigen wenig später in der benachbarten Umgebung fest. Nach Durchführung der notwendigen polizeilichen Maßnahmen erteilten sie ihm einen Platzverweis.
Das Polizeirevier Ludwigsburg ermittelt nun wegen versuchten Betrugs gegen den Mann. Die Polizei sucht weitere Personen, bei denen der Tatverdächtige geklingelt hat, sowie mögliche Geschädigte, die ihm tatsächlich Geld ausgehändigt haben. Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg unter Tel. 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de entgegen.