Märkischer Kreis: Polizei appelliert nach zwei tödlichen Motorradunfällen an alle Verkehrsteilnehmer

(Symbolbild)

Nach zwei tödlichen Motorradunfällen im Frühjahr richtet die Polizei Märkischer Kreis einen eindringlichen Appell an alle Verkehrsteilnehmer. Die beiden Unfälle haben viele Menschen sehr betroffen gemacht.

Die Polizei fordert alle auf, Verantwortung bei der Teilnahme am Straßenverkehr zu übernehmen. Besonders Autofahrer sollen beim Ein- und Abbiegen, Überholen und bei Spurwechseln besonders aufmerksam hinschauen. Motorräder seien schmaler und hinsichtlich der gefahrenen Geschwindigkeit oft schwerer einzuschätzen als Autos. Sie würden immer wieder durch Autofahrer übersehen.

An die Motorradfahrer appelliert die Polizei, die Freiheit auf zwei Rädern zu genießen, aber verantwortungsbewusst zu fahren. Die Geschwindigkeit solle den Straßen- und Verkehrsverhältnissen angepasst werden, denn Geschwindigkeit sei nach wie vor die Hauptunfallursache Nummer eins und trage entscheidend dazu bei, ob ein Unfall passiere beziehungsweise dieser überlebt werden könne.

Motorradfahrer sollten vollständige Schutzkleidung tragen und weder ihr Können noch die eigenen Reaktionsmöglichkeiten überschätzen. Vorausschauendes Fahren und das Rechnen mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer sei wichtig.

Rücksicht, Aufmerksamkeit und gegenseitiger Respekt seien die wichtigsten Voraussetzungen für sichere Straßen, betont die Polizei. Jeder Verkehrsteilnehmer trage Verantwortung – für sich selbst und für andere. Nur wenn Auto- und Motorradfahrer aufeinander achteten, könnten schwere Unfälle vermieden werden.

» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen