Bei großangelegten Geschwindigkeitskontrollen im Märkischen Kreis hat die Polizei an acht Kontrollstellen insgesamt 3.036 Fahrzeuge gemessen und dabei 159 Verstöße festgestellt. Die Kontrollen fanden am Dienstag zwischen 7:15 und 18:31 Uhr statt.
Den extremsten Verstoß registrierten die Polizisten auf der B 229 in Halver-Oeckinghausen: Ein Autofahrer aus dem Märkischen Kreis raste mit 97 km/h durch eine Zone, in der außerhalb der geschlossenen Ortschaft 60 km/h erlaubt sind. Bei dieser Kontrolle zwischen 14:26 und 17:10 Uhr passierten 1.278 Fahrzeuge die Messstelle – die verkehrsreichste des Tages. Die Bilanz: 40 Verwarngelder und sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen.
An der Kölner Straße starteten die Kontrollen um 7:15 Uhr. Bis 9:35 Uhr passierten 567 Fahrzeuge die Kontrollstelle in der geschlossenen Ortschaft. 29 Autofahrer hielten sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung, die Polizisten verhängten 27 Verwarngelder und fertigten zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Auto mit MK-Kennzeichen fiel besonders negativ auf: Es fuhr mit 53 km/h durch die 30er-Zone.
Anschließend verlagerten die Polizisten die Kontrolle zur Winkhauser Straße. Von 9:50 bis 11:05 Uhr wurden außerhalb der geschlossenen Ortschaft 293 Fahrzeuge gemessen. Die Bilanz fiel moderater aus: fünf Verwarngelder und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 53 km/h statt der erlaubten 30 km/h, gemessen bei einem Auto aus dem Märkischen Kreis.
Auf der Lösenbacher Landstraße überwachte die Polizei von 11:15 bis 11:55 Uhr das Tempo. Von 153 gemessenen Fahrzeugen waren zehn im Verwarngeldbereich unterwegs, drei Autofahrer müssen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Der Spitzenreiter war ein Auto aus dem Märkischen Kreis: Es wurde innerorts bei erlaubten 50 km/h mit 73 km/h gemessen.
In Iserlohn-Sümmern kontrollierten die Polizisten zwischen 12:05 und 14:10 Uhr auf der Schützenstraße 135 Fahrzeuge. In der dortigen 30er-Zone blieben die Verstöße im Verwarngeldbereich – 13 Autofahrer müssen zahlen, der Schnellste fuhr 46 km/h. Fahrverbote oder Ordnungswidrigkeitenanzeigen fielen hier nicht an.
Anschließend verlagerte die Polizei die Kontrolle nach Iserlohn-Kalthof auf die Leckingser Straße. Von 14:50 bis 17:10 Uhr passierten 350 Fahrzeuge die Messstelle, an der 30 km/h erlaubt sind. Bilanz: 26 Verwarngelder und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Der Spitzenreiter wurde mit 56 km/h geblitzt.
In Halver-Langenscheid überprüften die Polizisten von 12:55 bis 14:15 Uhr den Verkehr in einer 30-Zone. Von 93 gemessenen Fahrzeugen waren drei zu schnell unterwegs. Es folgten zwei Verwarngelder und eine Anzeige. Der Höchstwert lag bei 49 km/h, gemessen bei einem Auto aus dem Märkischen Kreis.
Die letzte Kontrolle des Tages fand in Schalksmühle auf der Hälverstraße statt. Innerhalb einer Stunde – von 17:31 bis 18:31 Uhr – wurden 167 Fahrzeuge gemessen. Bei erlaubten 50 km/h innerorts kam es zu sechs Verwarngeldern und einer Anzeige. Den Spitzenwert lieferte ein Motorrad mit MK-Kennzeichen, das mit 74 km/h durch die Messstelle fuhr.
Die Polizei betont, dass zu hohe Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle ist. Daher gehe man weiter konsequent gegen Raserei vor.