Die Johannisnacht 2026 in Mainz ist erneut friedlich verlaufen. Bei heißen Temperaturen konnten die Besucherinnen und Besucher ausgelassen feiern – die Polizei musste nur wenige Einsätze fahren. Damit dies so bleibt, war die Polizei mit Präventivmaßnahmen vor Ort präsent.
Bei Jugendschutzkontrollen an Freitag- und Samstagabend überprüften die Beamtinnen und Beamten mehr als 250 Personen. Sie stellten über 20 Liter Alkohol sowie mehr als 90 Tabak- und Nikotinprodukte beziehungsweise Vapes sicher oder vernichteten sie. Etwa 20 Personen wurden nach mitgeführten Messern und Waffen durchsucht. Dabei fanden die Polizisten bei einer Person ein nicht erlaubtes Messer, das sichergestellt wurde.
Am Samstagabend gegen 23 Uhr ereignete sich auf dem Schillerplatz ein Fall von sexueller Belästigung. Ein alkoholisierter Mann griff einer weiblichen Besucherin unter den Rock an das Gesäß. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen kontrollieren, entnahm ihm eine Blutprobe und leitete ein Strafverfahren ein.
Am Sonntagmorgen gegen 01:30 Uhr fuhr ein Mann mit seinem Motorrad in den für Fahrzeuge gesperrten Bereich des Festes. Der Fahrer stand nach Einschätzung der Polizei unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Während der Festtage beschlagnahmte die Polizei ein Katzenbaby, das eine Personengruppe mitgeführt hatte. Das Tier wirkte dehydriert. Die Feuerwehr brachte die Katze in ein Tierheim. Gegen die Besitzerinnen oder Besitzer wurde ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.
Mehrere nicht genehmigte Drohnenflüge über dem Fest und dem Rheinufer stellte die Polizei fest. Die Piloten konnten teilweise ermittelt und kontrolliert werden. Die Polizei weist darauf hin, dass Verstöße gegen Drohnenflugverbote zu empfindlichen Geldstrafen führen können. Drohnenpiloten sollten sich vor dem Start im Internet über Flugverbotszonen informieren.
Insgesamt leitete die Polizei bislang nur fünf Strafverfahren ein. Dieses Ergebnis unterstreicht nach Ansicht der Behörde, wie friedlich die Mainzerinnen und Mainzer miteinander feiern können.
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)