Zwölf Fahrer unter Alkohol und Drogen: Polizei Neuwied zieht Bilanz vom Wochenende

Die Polizeiinspektion Neuwied hat am Wochenende des 19. bis 21. Juni zwölf Fahrerinnen und Fahrer aus dem Verkehr gezogen, die unter Alkohol- oder Betäubungsmitteleinfluss unterwegs waren. Die Kontrollen zeigen ein besorgniserregendes Phänomen: Acht der zwölf Fälle betrafen Nutzer von E-Scootern.

Bei den klassischen Fahrzeugkontrollen fiel zunächst ein 22-jähriger Autofahrer auf, der mit einem Alkoholwert von 1,49 Promille unterwegs war. Ein 31-jähriger Fahrer zeigte beim Vortest einen Wert von 1,44 Promille. Zwei weitere Autofahrer standen unter Betäubungsmitteleinfluss.

Besonders auffällig war jedoch die Häufigkeit bei E-Scooter-Fahrern: Alle acht kontrollierten Fahrenden von E-Scootern wiesen Betäubungsmittel auf. Das ist rechtlich problematisch, denn E-Scooter gelten als Kraftfahrzeuge. Ihre Nutzer unterliegen daher denselben Grenzwerten wie Autofahrer – obwohl für das Fahren eines E-Scooters keine Fahrerlaubnis erforderlich ist.

Der Konsum legaler Betäubungsmittel wie Cannabis beim Führen eines E-Scooters stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Bei erstem Verstoß droht ein Bußgeld von 500 Euro. Hinzu kommt: Die Behörden überprüfen in jedem Fall die Fahreignung und können den Führerschein entziehen – auch wenn der Betroffene gar nicht mit einem Auto unterwegs war.

Allen zwölf Fahrenden wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei fertigte entsprechende Anzeigen. Den beiden alkoholisierten Autofahrern wurde zusätzlich sofort der Führerschein entzogen.

Die Polizei Neuwied rät: Nach Cannabiskonsum sollte man mindestens 24 Stunden warten, bevor man wieder ein Kraftfahrzeug – einschließlich E-Scooter – führt.

(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)

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