Mann bedroht Polizeibeamte mit Messer – Pfefferspray setzt ein

(Symbolbild)

Am Dienstagabend hat sich in Aurich eine gefährliche Situation am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zugespitzt. Zeugen hatten gegen 18 Uhr die Polizei alarmiert und berichtet, dass ein Mann einen anderen mit einem Messer bedrohe.

Die gerufenen Polizeibeamten trafen am dortigen Kiosk auf einen 47-Jährigen, der ein etwa 30 Zentimeter langes Fleischmesser in seinem hinteren Hosenbund trug. Sie forderten ihn auf, seine Hände und Arme deutlich von sich zu strecken. Der Mann ignorierte die Aufforderung. Stattdessen zog er das Messer und ging damit bedrohlich auf die Polizisten zu.

Den Beamten gelang es, mit Pfefferspray einzugreifen. Sie brachten den Mann damit zu Boden und sicherten das Messer. Der 47-Jährige kam in Gewahrsam. Durch das Pfefferspray wurden der Mann und drei Polizeibeamte leicht verletzt. Die Beamten blieben jedoch dienstfähig.

Da sich der 47-Jährige offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde er anschließend in eine psychiatrische Klinik gebracht. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.


Wie die Nachbarkreise dastehen

Im Landkreis Aurich kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 124 gefährliche und schwere Körperverletzungen. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Emden aus: 293 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 178.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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