In der Nacht zum vergangenen Tag ist es in Spandau zu einer gefährlichen Konfrontation zwischen Polizisten und einem bewaffneten Mann gekommen. Einsatzkräfte des Abschnitts 22 waren gegen 2 Uhr zu randalierenden Personen in ein Mehrfamilienhaus in der Grenadierstraße gerufen worden.
Im Hausflur trafen die Polizisten auf drei Männer. Ein 38-Jähriger richtete sofort eine Schusswaffe auf die Beamten. Die Einsatzkräfte forderten ihn unter Vorhalt ihrer Dienstwaffen auf, die Waffe abzulegen. Der Mann kam dieser Aufforderung nach. Die Polizisten brachten daraufhin alle drei Männer zu Boden und legten ihnen Handfesseln an. Der 38-Jährige wehrte sich dabei heftig.
Bei der Waffe handelte es sich um eine durchgeladene Schreckschusswaffe, die beschlagnahmt wurde. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwältin kam der Tatverdächtige in Polizeigewahrsam, um ihm Blut entnehmen zu lassen und seine Identität festzustellen. Die Polizisten durchsuchten anschließend seine Wohnung im gleichen Mehrfamilienhaus.
Dabei entdeckten sie eine weitere Schreckschusswaffe, eine Armbrust mit Aufsatzvisier, verschiedene Munition, einen Dolch und eine Axt mit Dornen am Griff. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt. Ein freiwilliger Alkoholtest zeigte, dass der Mann etwa 2,8 Promille intus hatte. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Die beiden anderen Männer, 35 und 60 Jahre alt, waren bereits im Hausflur freigekommen.
Die Ermittlungen wegen Bedrohung mit Waffen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Waffengesetz laufen noch. Alle eingesetzten Polizisten blieben unverletzt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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