In Berlin-Rosenthal hat ein 39-jähriger Mann am Mittwochabend einen Supermarkt-Mitarbeiter mit einer Schreckschusswaffe bedroht. Die Polizei nahm den Mann fest und fand bei ihm weitere Waffen sowie Drogen.
Gegen 20:30 Uhr betrat der 39-Jährige einen Supermarkt in der Kastanienallee und suchte den 33-jährigen Angestellten auf, mit dem er bereits am Mittag eine kurze verbale Auseinandersetzung gehabt hatte. Der Mann zog eine Schreckschusswaffe und richtete diese auf den Mitarbeiter. Ein Zeuge stellte sich dazwischen und drängte den Angreifer aus dem Geschäft.
Bei der Festnahme fanden die Polizistinnen und Polizisten bei dem 39-Jährigen zwei geladene Schreckschusswaffen, ein Messer, einen kleinen Waffenschein sowie ein Druckverschlusstütchen mit mutmaßlichen Betäubungsmitteln. Bei einer anschließenden staatsanwaltschaftlich angeordneten Durchsuchung seiner Wohnung entdeckten die Beamten mehrere Cannabispflanzen und weitere Schusswaffen.
Die Polizei beschlagnahmte alle Gegenstände sowie das Mobiltelefon des Tatverdächtigen. Der Mann kam in Polizeigewahrsam, wo Fingerabdrücke und Fotos gemacht sowie eine Blutprobe entnommen wurde. Danach wurde er wieder entlassen.
Gegen den 39-Jährigen wird nun wegen Bedrohung mit Waffen, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und unerlaubten Anbaus von Cannabispflanzen ermittelt. Die zuständige Waffenbehörde wurde über den Vorfall informiert. Die Fachkommissariate der Polizeidirektion 1 (Nord) führen die weiteren Ermittlungen.