In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ein 20-jähriger Mann in Gera Opfer einer Betrugs- und Erpressungsmasche geworden. Ein Unbekannter brachte ihn durch Drohungen dazu, insgesamt mehrere tausend Euro zu überweisen.
Der Täter nahm zunächst über Telegram Kontakt zu dem jungen Mann auf. Unter dem Vorwand, dass sonst eine Person „vor die Tür gesetzt“ werde, veranlasste er das Opfer zu einer ersten Überweisung in Höhe von 800 Euro.
Daraufhin kontaktierte der Unbekannte den 20-Jährigen telefonisch und forderte ihn zu weiteren Überweisungen auf. Dabei drohte er dem Geschädigten und dessen Familie mit Gewalt, sollte dieser den Forderungen nicht nachkommen. Aus Angst vor den angedrohten Konsequenzen überwies der junge Mann in mehreren Transaktionen insgesamt 4.790 Euro.
Die Polizei hat eine Anzeige aufgenommen und die Chatverläufe gesichert. Zudem wurde eine Prüfung der Geldtransaktionen im Hinblick auf einen möglichen Geldwäscheverdacht eingeleitet. Die Ermittlungen gegen den Täter laufen noch.
Hinweise nimmt die Landespolizeiinspektion Gera entgegen: Telefon 0365 829 1503 oder 0365 829 1504, E-Mail medieninfo-gera.lpig@polizei.thueringen.de.
Wie die Nachbarkreise dastehen
In Gera kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 1.431 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Landkreis Greiz aus: 959 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 890.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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