Mann in Hamburg-Heimfeld durch Schuss ins Bein verletzt – Großfahndung läuft

(Symbolbild)

Am Montagmittag ist ein 45-jähriger Mann in Hamburg-Heimfeld durch einen Schuss ins Bein verletzt worden. Die Polizei fahndet mit einem Großaufgebot nach den Tätern und sucht Zeugen.

Nach allem, was die Ermittler bisher wissen, alarmierten Anwohner um 12:11 Uhr die Polizei, nachdem sie Schussgeräusche in der Schwarzenbergstraße gehört hatten. Anschließend sahen sie mindestens zwei Personen weglaufen.

Die ersten Funkstreifenwagen fanden den ansprechbaren 45-Jährigen mit einer Schussverletzung im Bein vor und leisteten Erste Hilfe. Die Feuerwehr übernahm wenig später die Versorgung und brachte ihn ins Krankenhaus. Sein Zustand gilt als stabil.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit über einem Dutzend Funkstreifenwagen, Diensthundführern, der Unterstützungseinheit für erschwerte Einsatzlagen der Landesbereitschaftspolizei (USE) und dem Polizeihubschrauber „Libelle“ führten bisher nicht zur Festnahme von Verdächtigen. In die Absuche war auch ein nahegelegenes Schulgelände und mehrere Grünanlagen einbezogen. Die Schülerinnen und Schüler konnten während der Polizeimaßnahmen in enger Abstimmung mit dem Schulpersonal von Eltern und Angehörigen abgeholt werden und den gesicherten Bereich vorsorglich verlassen.

Die beobachteten Personen, die nach den Schussgeräuschen fluchtartig wegliefen, können wie folgt beschrieben werden: Person 1 ist männlich, etwa 180 cm groß, hat eine kräftige Statur und trug ein blaues Shirt sowie eine weiße Strickjacke. Person 2 ist ebenfalls männlich, circa 170 cm groß, hat eine dickliche Statur, ist schwarz, trägt einen kurzen Bart und kurze Haare sowie einen blauen Kapuzen-Pullover.

Ob es sich bei diesen beiden Personen um mögliche Tatverdächtige handelt, ist noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Das Landeskriminalamt für die Region Harburg (LKA 183) hat die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können und sonstige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, sich beim Hinweistelefon unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

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