Mann meldet sich selbst – Polizei findet alkoholisierten Fahrer nach Beziehungsstreit

(Symbolbild)

Ein 30-jähriger Mann hat sich am Freitagabend selbst bei der Polizei angezeigt – und dabei seine eigene Straftat gestanden. Gegen 22:40 Uhr rief er über den Notruf an und berichtete von einem Streit während einer Autofahrt in Gera.

Der Mann war gemeinsam mit seiner 42-jährigen Lebensgefährtin von einer Veranstaltung unterwegs, als es im Fahrzeug zu einem Streit kam. Er hielt seinen Wagen an. Daraufhin, so seine Aussage, habe die Frau ihn geohrfeigt und sei anschließend aus dem Auto gestiegen.

Doch damit nicht genug: Der 30-Jährige gab den eingesetzten Polizisten gegenüber zu, dass er trotz Alkoholkonsums gefahren war. Die Beamten trafen ihn in Gera-Untermhaus bei seinem Fahrzeug an und führten einen Atemalkoholtest durch. Das Ergebnis: 1,33 Promille – deutlich über der zulässigen Grenze von 0,5 Promille.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und seinen Führerschein abgeben. Damit verliert er vorerst die Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen.

Die 42-jährige Frau wurde von der Polizei aufgesucht. Sie wurde als Beschuldigte in einem Strafverfahren wegen Körperverletzung belehrt – wegen der Ohrfeige während des Streits im Auto.

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