Mann soll IS mit 2.000 Euro unterstützt haben – Prozess beginnt

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Das Oberlandesgericht Stuttgart verhandelt ab November gegen einen 49-jährigen deutschen Mann, dem vorgeworfen wird, die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) finanziert zu haben.

Der Angeklagte aus Villingen-Schwenningen soll zwischen August 2020 und Januar 2021 insgesamt sechs Zahlungen in Höhe von 2.000 Euro über eine in Deutschland tätige Mittelsperson an ein IS-Mitglied in Syrien geleistet haben. Laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart vom Dezember 2024 folgte dies auf einen Spendenaufruf des IS-Mitglieds über den Messenger-Dienst Telegram. Das Geld sollte IS-Angehörigen zugutekommen, die unter anderem im kurdisch kontrollierten Lager Al-Hol im Nordosten Syriens inhaftiert waren – speziell zum Freikauf und zur Verbesserung ihrer Haftsituation. Dem Angeklagten war dem Vorwurf nach bewusst, wofür das Geld verwendet werden sollte.

Neben dem Vorwurf der Unterstützung des IS wird ihm auch ein Verstoß gegen das Bereitstellungsverbot für Terrororganisationen vorgeworfen. Der 7. Strafsenat unter Vorsitz von Manuela Haußmann beginnt die Hauptverhandlung am 23. November 2026. Weitere Termine sind bis Februar 2027 angesetzt.

Quelle: Pressemitteilung Landgerichte Baden-Württemberg

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