Am Dienstagnachmittag (11. August) hat ein 34-jähriger Mann am Hauptbahnhof München für Aufsehen gesorgt. Der afghanische Staatsangehörige fiel ohne äußere Einflüsse in den Gleisbereich und leistete anschließend Widerstand gegen Bundespolizisten.
Die Bundespolizeiinspektion München wurde gegen 12:40 Uhr über die hilflose Person informiert. Der 34-Jährige war ins Gleis 33 am Starnberger Flügelbahnhof gestürzt. Eine couragierte, bislang unbekannte Person half dem Gestürzten aus dem Gefahrenbereich wieder heraus. Der Mann blieb unverletzt.
Während der polizeilichen Kontrolle verhielt sich der 34-Jährige zunehmend aggressiv und versuchte mehrmals, sich der Maßnahme zu entziehen. Die Beamten stellten fest, dass der Mann an einer Sehbehinderung leidet. Um zu verhindern, dass er erneut in den Gleisbereich stürzt, hielten ihn die Bundespolizisten fest.
Der 34-Jährige versuchte sich daraufhin mehrmals mit erheblicher Kraft aus den Griffen loszureißen. Im weiteren Verlauf leistete er wiederholt massiven Widerstand gegen die Streife, sodass diese Unterstützung anfordern musste. Mehrere Streifen nahmen ihn zur Dienststelle mit.
Der Mann verweigerte einen freiwilligen Atemalkoholtest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er die Dienststelle wieder verlassen, muss sich aber wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
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