Ein 26-Jähriger hat am Sonntagmorgen, 6. September, auf dem Bremer Marktplatz versucht, Geld aus dem sogenannten „Bremer Loch“ zu stehlen. Der Mann lag neben dem geöffneten Gullydeckel und versuchte mit einer Eisenstange, an die Spenden zu gelangen – ohne Erfolg. Die Polizei unterband den Diebstahlsversuch.
Das „Bremer Loch“ am Markt ist eine ungewöhnliche Spendendose: Wer eine Münze wirft, erklingen Hahnenschreie, Maunzen, Bellen und ein kräftiges „I-A“ – die Töne der vier Bremer Stadtmusikanten. Das gesammelte Geld kommt einem guten Zweck zugute.
Ein Zeuge bemerkte am Sonntagmorgen, wie sich der 26-Jährige an dem Kunstwerk zu schaffen machte, und alarmierte die Polizei. Einsatzkräfte trafen den Mann vor Ort an: Er hatte die Schrauben des Gullydeckels herausgedreht und diesen geöffnet. Doch unter dem Deckel schützt ein zusätzlich verschlossenes Gitter den Auffangbehälter mit den Spenden.
Der Mann versuchte dennoch, mit der Eisenstange das Geld durch das Gitter zu angeln. Gegenüber den Polizistinnen und Polizisten erklärte er, das Geld gehöre schließlich niemandem, und er versuche bereits seit Tagen, daran zu gelangen. Die Einsatzkräfte lehnten seinen Wunsch ab, die Spenden auszuhändigen. Stattdessen verschraubten sie das Bremer Loch anschließend wieder weitestgehend.
Esel, Hund, Katze und Hahn konnten ihre Einnahmen damit verteidigen – diesmal mit Unterstützung der Polizei.
Rückfragen: Pressestelle Polizei Bremen, Telefon 0421 361-12114.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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