Mann von Güterzug erfasst: Lebensgefährliche Abkürzung endet im Krankenhaus

(Symbolbild)

Ein 31-jähriger Mann hat sich am Mittwochabend (1. Juli) gegen 21:15 Uhr bei einem Unfall auf Bahnanlagen schwer verletzt. Der Deutsche versuchte, die Gleisanlagen an einem stillgelegten Bahnübergang zu queren – und wählte dafür eine lebensgefährliche Route: Er kroch unter einem stehenden Güterzug hindurch, um sich einen Umweg über die reguläre Unterführung zu sparen.

Während er sich unter dem Zug befand, setzte sich dieser unerwartet in Bewegung. Der Mann konnte nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit kommen und wurde von den Achsen des Zuges erfasst. Der Triebfahrzeugführer bemerkte den Unfall nicht und setzte seine Fahrt fort. Der 41-jährige Begleiter des Verunglückten, ebenfalls Deutscher, beobachtete das Geschehen und alarmierte sofort die Rettungskräfte.

Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei, der Rettungsdienst sowie ein Notarzt wurden zur Unfallstelle entsandt. Der 31-Jährige mit schweren Verletzungen wurde ins Krankenhaus gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle, wurde aber letztlich nicht benötigt.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Durch den Vorfall kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen im Regional- und Güterverkehr.

Die Bundespolizei nutzt den Anlass zu einer eindringlichen Warnung: Das Unterqueren oder Überklettern von Zügen ist verboten und lebensgefährlich. Abgestellte Züge können jederzeit auch ohne Warnsignale anfahren oder zurückrollen. Nutzer von Bahnanlagen sollten ausschließlich die dafür vorgesehenen Unterführungen, Überführungen und Bahnübergänge nutzen. Weitere Informationen zum sicheren Verhalten auf Bahnanlagen finden sich auf der Homepage der Bundespolizei.

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