Mannheim: Betrüger gibt sich als Bankmitarbeiter aus und stiehlt Seniorin die Bankkarte

Symbolbild Seniorin am Telefon

Ein unbekannter Mann hat sich am Samstagnachmittag in Mannheim als Bankmitarbeiter ausgegeben und eine 83-jährige Frau um ihre Bankkarte und PIN gebracht. Die Polizei sucht nun nach dem Betrüger und warnt vor dieser Masche.

Nach Angaben der Polizei klingelte der Mann gegen 14 Uhr an der Wohnanschrift der Seniorin in der Dammstraße. Er behauptete, er sei ein Mitarbeiter ihrer Bank und müsse ihre Bankkarte überprüfen. Unter diesem Vorwand gelang es ihm, in die Wohnung zu gelangen.

Im Gespräch mit der 83-Jährigen überredete er sie dann, ihre Bankkarte austauschen zu lassen. Die Frau vertraute ihm und übergab ihm sowohl die Karte als auch die dazugehörige PIN. Der Unbekannte versprach, innerhalb von zwei Stunden mit einer neuen Karte zurückzukommen. Dieses Versprechen löste er nie ein – stattdessen verschwand er.

Die Bankkarte wurde unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls gesperrt. Die Polizei prüft derzeit, ob finanzieller Schaden entstanden ist. Die Ermittlungen wegen Betrugs wurden aufgenommen.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: Er ist zwischen 40 und 50 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß und von normaler Statur. Er trug eine Brille und ein Hemd. Er sprach akzentfreies Deutsch.

Personen, denen etwas über diesen falschen Bankmitarbeiter aufgefallen ist, können sich unter der Telefonnummer 0621 3301-0 bei der Polizei melden.

Die Polizei weist darauf hin, dass echte Banken, Sparkassen und Behörden niemals Personal zur Überprüfung oder zum Austausch von Bankkarten ins Haus schicken. Vor dem Öffnen der Tür sollten Besucher durch den Türspion oder das Fenster überprüft werden. Die Tür sollte nur mit vorgelegtem Sperrriegel geöffnet werden. Bei unbekannten Besuchern sollten Amtspersonen ihren Ausweis zeigen, oder die Behörde sollte vorher angerufen werden. Handwerker und Vertreter der Stadtwerke sollten nur eingelassen werden, wenn man sie selbst bestellt hat oder die Hausverwaltung sie angekündigt hat. Mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, kann die Vereinbarung getroffen werden, sich gegenseitig Beistand zu leisten, wenn unbekannte Besucher an der Tür klingeln. Im Zweifelsfall sollten zudringliche Besucher energisch abgewehrt und die Polizei verständigt werden.

(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)

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