Mannheim: Drei Rumänen wegen Kupferdiebstählen in Untersuchungshaft

In Mannheim sind drei rumänische Staatsangehörige im Alter von 24, 37 und 40 Jahren wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen, versuchten schweren Bandendiebstahls in Untersuchungshaft gekommen. Die Männer sollen über einen längeren Zeitraum in zahlreichen Fällen im Raum Mannheim und im Rhein-Neckar-Kreis wertvolle Buntmetalle von Baustellen, Recyclingbetrieben und ähnlichen Stellen gestohlen haben.

Am 22. Februar 2026 gegen 14:15 Uhr sollen die drei Beschuldigten gemeinsam mit einem weiteren Täter die Umzäunung eines Baustellengeländes in der Schlachthofstraße in Mannheim überwunden haben. Dort brachen sie die Tür einer Lagerhalle auf und versuchten, aus dem Inneren der Halle und einem benachbarten Metallschrotthaufen mehrere Stücke Kupferschrott zu stehlen.

Bei einem zweiten Vorfall am 4. Juni 2026 gegen 17 Uhr begaben sich die drei Männer erneut mit einem weiteren Beschuldigten auf ein Firmengelände in der Heppenheimer Straße in Mannheim. Nach Überwindung der Umzäunung versuchten sie dort, Kupferschrott bestehend aus Kupferrohren und Kupferkabel im Gesamtwert von etwa 1.000 Euro zu entwenden.

In beiden Fällen wurden die Täter bei der Tatausführung entdeckt, sodass die Diebstähle im Versuchsstadium blieben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der zuständige Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim am Freitagnachmittag Haftbefehle gegen die drei Tatverdächtigen und setzte diese in Vollzug. Die Männer wurden anschließend in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg und die Staatsanwaltschaft Mannheim ermitteln noch in dem Fall.

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