Ein maskierter Mann hat am Sonntagabend versucht, ein Wettbüro in Hamburg-Barmbek Süd zu überfallen. Der Täter brach sein Vorhaben jedoch ab und flüchtete ohne Beute gemeinsam mit einem Komplizen in einem dunklen VW Polo.
Der Überfall ereignete sich am 24. Mai gegen 23:06 Uhr in der Humboldtstraße. Der unbekannte Täter betrat die Filiale, bedrohte die beiden anwesenden Mitarbeiterinnen im Alter von 21 und 25 Jahren und forderte sie auf, Geld herauszugeben. Kurze Zeit später brach er sein Vorhaben ab und verließ das Wettbüro.
Vor der Filiale wartete bereits ein zweiter Tatverdächtiger. Beide flüchteten anschließend gemeinsam in einem dunklen VW Polo. Eine Rettungswagenbesatzung, die von Zeugen auf den Vorfall aufmerksam gemacht worden war, verfolgte das Fluchtfahrzeug mit ihrem Einsatzfahrzeug. An der Kreuzung Adolph-Schönfelder-Straße/Desenißstraße verloren sie den Polo jedoch aus den Augen.
Der Haupttäter wird als etwa 175 cm großer Mann mit normaler Statur beschrieben. Er hatte vermutlich dunkle Haare und trug eine dunkle Kapuzenjacke mit Reißverschluss sowie eine dunkle Jeans. Auffällig war, dass er akzentfrei Deutsch sprach und eine Einkaufstasche bei sich führte.
Mehrere sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit Funkstreifenwagen führten nicht zur Festnahme der beiden Flüchtigen. Die ersten Ermittlungen übernahm noch in der Nacht der Kriminaldauerdienst (LKA 26), mittlerweile hat das örtlich zuständige Raubdezernat (LKA 144) die Ermittlungen übernommen.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können oder sonstige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, sich unter 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.