Massenkarambolage auf der A 66: Audi kracht in Passat – 85.000 Euro Schaden

Verkehrsunfall

Ein Überholmanöver ist auf der Autobahn 66 am Donnerstagnachmittag gründlich schiefgegangen. Zwischen den Anschlussstellen Hanau-Nord und Hanau-West ereignete sich in Richtung Frankfurt ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, der einen Gesamtschaden von etwa 85.000 Euro verursachte.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei waren eine Mini-Lenkerin und ein VW-Passat-Fahrer auf der rechten Fahrspur unterwegs. Der 50 Jahre alte Passat-Fahrer aus Hanau scherte daraufhin aus, um den Mini zu überholen. Dabei übersah er offenbar einen Audi A6, der mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur herannahte.

Der Audi-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen. Sein Wagen fuhr auf das Heck des Passats auf; durch die massive Kollision wurde der VW erst gegen die Mittel- und Außenschutzplanke gedrückt, bevor er auch noch mit dem Mini zusammenstieß. An allen drei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Der 66-jährige Audi-Fahrer erlitt leichte Prellungen und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der VW-Fahrer und die 39-jährige Mini-Lenkerin blieben unverletzt.

Aufgrund der auf der Fahrbahn verstreuten Fahrzeugteile sperrte die Polizei die Autobahn 66 für etwa 30 Minuten vollständig, um die Reinigung durchführen zu können.

Die Polizeiautobahnstation Südosthessen sucht nun nach Zeugen des Unfallgeschehens. Wer den Unfall beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06181 9010-0 zu melden.

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