Massenschlägerei in Schalke: 20 bis 30 Personen prügeln sich wegen Autokauf

(Symbolbild)

In Gelsenkirchen-Schalke ist es am Freitagabend zu einer tumultartigen Auseinandersetzung gekommen. Gegen 22:00 Uhr gerieten auf der Bismarckstraße in Höhe der Franz-Bielefeld-Straße zwei Gruppen bulgarischer Staatsangehöriger aneinander – Auslöser war nach Angaben von Zeugen ein eskalierter Streit um einen Autokauf.

Die Schlägerei nahm dabei erhebliche Ausmaße an: Nach Zeugenberichten beteiligten sich 20 bis 30 Personen an der Auseinandersetzung – Männer, Frauen und Kinder schlugen teilweise mit Gegenständen aufeinander ein. Die alarmierten Einsatzkräfte trafen vor Ort ein, als sich die Lage bereits wieder beruhigt hatte.

Ein 14-jähriger Junge erlitt oberflächliche Schürfwunden und wurde kurzzeitig in einem Rettungswagen behandelt, konnte dann aber entlassen werden. Im Umfeld des Tatorts bargen die Beamten mehrere Schlagwerkzeuge und ein Messer, die als Beweismittel sichergestellt wurden. Ob diese Gegenstände tatsächlich bei der Auseinandersetzung zum Einsatz kamen, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Gut 90 Minuten später ereignete sich an der gleichen Stelle erneut eine Schlägerei. Wieder beruhigte sich das Geschehen schnell, als die Polizei eintraf. Dieses Mal wurden Rettungskräfte aktiv: Ein 56-jähriger Gelsenkirchener war mit mehreren Verletzungen angetroffen worden und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittler konnten einen 35-jährigen Gelsenkirchener als Tatverdächtigen identifizieren. Er wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen und zur Tat vernommen.

Nach Gefährderansprachen und mehreren Platzverweisen durch die Beamten blieb es im weiteren Nacht- und Morgenveralauf ruhig. Die Polizei erhöhte ihre Präsenz im Bereich und fertigte anlassbezogene Strafanzeigen.

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