Im Hoeschpark ist es nach einem Amateurliga-Spiel zwischen Ugarit FC und dem MSV Dortmund zu einer schweren Auseinandersetzung gekommen. Ein 38-jähriger Spieler erlitt dabei einen Messerstich in den Rücken und wurde schwer verletzt.
Bereits während des Spiels hatte es verbale Provokationen zwischen Spielern und Zuschauern gegeben, die auf private Streitigkeiten zurückgehen sollten. Gegen 15:10 Uhr, unmittelbar nach Abpfiff, eskalierte die Situation: Ein Zuschauer griff einen 42-jährigen Spieler der Heimmannschaft an und schlug ihm mit einem Metallstuhl auf den Kopf.
Daraufhin liefen etwa 30 Personen – Spieler und Zuschauer beider Teams – auf den Platz und trafen im Mittelkreis aufeinander. Im Verlauf der körperlichen Auseinandersetzung schlug ein 41-jähriger Dortmunder Spieler einem 23-jährigen Heimmannschaftsspieler ebenfalls mit dem Metallstuhl gegen den Kopf. Ein anderer Spieler der Gastmannschaft wurde dann mit einem Messer in den Rücken schwer verletzt.
Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort und beendete die Lage. Die Beamten sprachen zahlreiche Platzverweise aus. Der Zuschauer mit dem Stuhl und der Angreifer mit dem Messer flohen vor Ankunft der Polizei von der Sportanlage. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.
Der 38-Jährige, der 42-Jährige und der 23-Jährige wurden vom Rettungsdienst behandelt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Klappstuhl wurde sichergestellt.
Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise zu den beiden Tatverdächtigen. Der erste Täter ist männlich, etwa 25 bis 30 Jahre alt und etwa 175 bis 180 Zentimeter groß. Er hat kurze schwarze Haare und einen kurzen schwarzen Bart und trug ein silbernes T-Shirt sowie eine kurze Sporthose. Der zweite Täter ist männlich, etwa 18 Jahre alt und etwa 165 bis 170 Zentimeter groß. Er hat schwarze lockige Haare und trug einen blauen Ralph-Lauren-Pullover mit blauer Jeanshose. Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter 0231/132-7441 entgegen. Zeugen, die Bilder oder Videos der Auseinandersetzung haben, sollen sich ebenfalls melden.
Das parallel stattfindende Fußballturnier der Religionen mit etwa 200 Teilnehmenden auf einem anderen Platz verlief ohne Vorkommnisse.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen in Nordrhein-Westfalen um 3,2 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 38.435 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 78,3 Prozent, bundesweit 80,5 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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