Messerangriff in Winnenden: 21-Jähriger in Klinik notoperiert – Tatverdächtiger in Haft

(Symbolbild)

In Winnenden hat ein 34-jähriger Mann einen 21-Jährigen mit einem Küchenmesser angegriffen und schwer verletzt. Der Täter kam in Untersuchungshaft, das Opfer musste notoperiert werden.

Die Auseinandersetzung ereignete sich am Montagabend gegen 23:10 Uhr auf einem Fußweg hinter der Asylunterkunft in der Albertviller Straße. Die beiden Männer, die beide in der Unterkunft leben, gerieten aus noch unbekannten Gründen in Streit. Während der Auseinandersetzung stach der 34-Jährige seinem Kontrahenten mit einem Küchenmesser in den Körper.

Der 21-Jährige wehrte sich nach dem Angriff und flüchtete mit seinem Fahrrad. Anschließend begab er sich in eine Klinik, wo er notoperiert wurde. Zum Zeitpunkt der Polizeimeldung bestand keine Lebensgefahr mehr.

Die Polizei nahm den 34-Jährigen noch in derselben Nacht fest. Am Mittwoch wurde er beim Amtsgericht Waiblingen einem Haftrichter vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl in Vollzug setzte. Der Tatverdächtige mit ungeklärter Staatsangehörigkeit wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

In einem separaten Vorfall ereignete sich am Sonntag gegen 12:10 Uhr in Kaisersbach eine Unfallflucht. Ein 76-jähriger Fahrer eines VW California fuhr auf der L1120 von Welzheim Richtung Fornsbach, als es zu einer Kollision der Außenspiegel im Gegenverkehr kam. Der andere Autofahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Am VW California entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro. Das Polizeirevier Backnang bittet unter der Telefonnummer 07191 35290 um Hinweise zum Unfallverursacher.

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