Müllheim: Kriminalpolizei nimmt zwei mutmaßliche Anlagebetrüger fest

(Symbolbild)

Die Kriminalpolizei Freiburg hat am Montag, 6. Juli 2026, zwei dringend Tatverdächtige im Alter von 20 und 22 Jahren festgenommen. Den beiden Männern wird vorgeworfen, eine 65-jährige Frau um einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag betrogen zu haben. Die Festnahme erfolgte während einer erneuten Geldübergabe in Müllheim.

Die Geschädigte hatte sich bereits am Donnerstag, 2. Juli 2026, beim Polizeirevier Müllheim als Betrugsopfer gemeldet. Der Kriminalpolizei Freiburg zufolge war die Seniorin zunächst über eine gefälschte Internetplattform kontaktiert worden, nachdem sie dort ihre Kontaktdaten hinterlegt hatte. Auf der Seite wurde mit Finanzprodukten im Zusammenhang mit Kryptowährungen geworben.

Die Täter gewannen durch wiederholte telefonische Kontakte das Vertrauen der 65-Jährigen. Die Frau zahlte daraufhin Geldbeträge in mittlerer fünfstelliger Höhe an die Betrüger und händigte weitere Summen bei persönlichen Übergaben aus. Erst später kamen der Geschädigten Zweifel an der Echtheit ihrer Geldanlage, woraufhin sie die Polizei alarmierte.

Das Amtsgericht Freiburg folgte einem Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg und erließ Haftbefehle gegen beide Tatverdächtigen. Die beiden Männer, die afghanischer und ukrainischer Staatsangehörigkeit sind, befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die gemeinsamen Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Freiburg dauern an.

Hinweis: Für die Beschuldigten gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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