Die Münchner Polizei berichtet über mehrere Delikte aus der vergangenen Woche. Im Mittelpunkt standen ein Kunstdiebstahl in der Altstadt, ein Verkehrsunfall in Garching, ein Wohnungsbrand mit schwer verletztem Bewohner sowie die Aufklärung eines Raubüberfalls.
Diebstahl von Bronzeskulptur-Teilen
Im Zeitraum von Sonntag, 2. August, 18.15 Uhr, bis Montag, 3. August, 12.30 Uhr, entwendeten ein oder mehrere Täter Teile einer vor einem Museum aufgestellten Bronzeskulptur in der Altstadt. Die gestohlenen Gegenstände sind zwei Bronzeabgüsse von Maschinenpistolen der Modelle MP5K und MAC-10. Der entstandene Schaden liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei führte umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch und hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei warnt ausdrücklich vor dem Ankauf der entwendeten Bronzeabgüsse, da es sich um Teile eines Kunstwerks handelt, die aufgrund ihrer auffälligen Gestaltung zum Kauf angeboten werden könnten. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.
Verkehrsunfall mit Kleinkraftrad in Garching
Am Mittwoch, 12. August, gegen 15.45 Uhr, fuhr ein ziviles Polizeifahrzeug mit zwei Beamten an der Münchner Straße, Höhe Hausnummer 77, vom rechten Fahrbahnrand in den fließenden Verkehr ein. Zeitgleich war ein 32-jähriger koreanischer Kleinkraftradfahrer mit seinem Kymco Motorroller auf der gleichen Straße in gleicher Richtung unterwegs. Der Mann musste stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Zu einer Berührung zwischen den Fahrzeugen kam es nicht. Der 32-Jährige wurde verletzt und vom hinzugerufenen Rettungsdienst versorgt. Am Kleinkraftrad entstand ein Sachschaden im niedrigen dreistelligen Bereich. Das Polizeifahrzeug blieb unbeschädigt. Die Verkehrspolizei führt die weiteren Ermittlungen.
Wohnungsbrand mit schwer verletztem Bewohner
Am Mittwoch, 12. August, gegen 03.50 Uhr, kam es zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Untergiesing. Der 41-jährige deutsche Bewohner der betroffenen Wohnung wurde schwer verletzt, nachdem er während des Brandes vom Balkon im dritten Obergeschoss gestürzt war. Im Verlauf der Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass der Brand möglicherweise vorsätzlich verursacht wurde. Deshalb wird gegen den 41-Jährigen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt. Die genaue Brandursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Der Sachschaden wird nach aktuellem Stand auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt. Das Kommissariat 13 der Kriminalpolizei führt die Ermittlungen. Zeugen, die am Mittwoch, 12. August, gegen 03.50 Uhr, im Bereich der Peter-Auzinger-Straße und der näheren Umgebung Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 089 2910-0 zu melden.
Einbruch in Veranstaltungslager
Am Mittwoch, 12. August, zwischen 00.00 Uhr und 11.00 Uhr, brachen ein oder mehrere Täter in ein Lager einer Veranstaltungsörtlichkeit im Bereich der Ludwigsbrücke in Haidhausen ein. Sie entwendeten Veranstaltungstechnik im Wert eines hohen vierstelligen Betrages und entfernten sich in unbekannte Richtung. Der Betreiber bemerkte den Einbruch und rief die Polizei. Am Tatort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Das Kommissariat 52 ermittelt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 089 2910-0 zu melden.
Raubüberfall geklärt
Am Donnerstag, 13. August, gegen 01.30 Uhr, befand sich ein 44-jähriger Iraker im Bereich der Schillerstraße, als er auf einen 36-jährigen Syrer traf. Nach bisherigen Erkenntnissen nahm der 36-Jährige das Mobiltelefon des 44-Jährigen an sich. Kurz darauf kamen zwei weitere männliche Personen hinzu. Gemeinsam hielten sie den 44-Jährigen fest und entwendeten Bargeld sowie eine Versicherungskarte. Anschließend entfernten sich die drei Tatverdächtigen mit der Beute. Der 44-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Ein aufmerksamer Passant rief die Polizei. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnte eine Wohnung ermittelt werden, in der sich die Tatverdächtigen aufhielten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die Wohnung durchsucht. Die Polizistinnen und Polizisten nahmen den 36-jährigen Syrer, einen 32-jährigen Syrer mit Wohnsitz im Landkreis Landshut und einen 29-jährigen Syrer mit Wohnsitz in München vorläufig fest. Die Tatbeute konnte aufgefunden und sichergestellt werden. Nach Fingerabdrücken, Fotos und polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Tatverdächtigen entlassen. Das Kommissariat 21 ermittelt wegen des Raubdelikts.
Fahrraddiebstähle aufgeklärt
Am Samstag, 8. August, zwischen 21.00 Uhr und 22.00 Uhr, wurde das Pedelec eines 63-jährigen Deutschen in der Verdistraße entwendet. Der Mann hatte sein Fahrrad an einem Biergarten versperrt und zeigte den Diebstahl an. Am Mittwoch, 12. August, entdeckte er sein Pedelec auf einem Online-Verkaufsportal und meldete dies der Polizeiinspektion 45. Bei den Ermittlungen konnten ein 14-jähriger Ukrainer und ein 14-jähriger Deutscher, beide mit Wohnsitz in München, als Tatverdächtige ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Das entwendete Fahrrad im Wert eines niedrigen vierstelligen Betrages wurde aufgefunden und sichergestellt. Auf richterliche Anordnung durchsuchten Polizistinnen und Polizisten die Wohnungen beider 14-Jähriger. Dabei fanden sie ein am Freitag, 7. August, im Bereich der Pfarrer-Grimm-Straße entwendetes Fahrrad, ein am Montag, 3. August, im Bereich der Zwiedineckstraße entwendetes Fahrrad und einen am Dienstag, 11. August, im Bereich der Zwiedineckstraße entwendeten E-Scooter. Darüber hinaus ergaben sich Hinweise auf weitere Straftaten. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Kennzeichendiebstählen, Urkundenfälschungen und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Nach Fingerabdrücken, Fotos und polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden 14-Jährigen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen.
Schwerpunktkontrollen zur Radverkehrssicherheit
Am Mittwoch, 12. August, führte die Münchner Polizei im Münchner Osten eine Schwerpunktaktion zur Sicherheit des Radverkehrs durch. Insgesamt waren knapp 70 Polizeibeamte beteiligt. Radfahrer und E-Scooter-Fahrer gehören besonders im innerstädtischen Verkehr zu den weniger geschützten Verkehrsteilnehmern. Rotlichtverstöße, die Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt oder das verbotene Befahren von Gehwegen können zu gefährlichen Situationen führen. Ziel war es, entsprechende Verstöße konsequent zu verfolgen und das Bewusstsein für regelkonformes und rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu stärken. Die Einsatzkräfte überprüften über 320 Radfahrer sowie knapp 50 E-Scooter-Fahrer. Insgesamt wurden etwa 280 Verstöße beanstandet. Die Polizistinnen und Polizisten fertigten über 70 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und sprachen circa 200 Verwarnungen aus. Bei Radfahrern stellten die Einsatzkräfte vorwiegend die verbotene Nutzung von Verkehrsflächen fest: In 129 Fällen waren Radfahrer entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung oder auf Gehwegen unterwegs. Es wurden 52 Rotlichtverstöße und 40 Fälle der verbotswidrigen Nutzung eines Mobiltelefons festgestellt. Bei einem E-Bike wurde eine Manipulation entdeckt. Bei E-Scootern stellten die Einsatzkräfte unter anderem Verstöße wegen falscher Benutzung von Verkehrsflächen fest. Außerdem wurden Fälle beanstandet, in denen eine weitere Person auf einem E-Scooter mitgenommen wurde. Darüber hinaus deckten die Polizistinnen und Polizisten mehrere Straftaten und weitere Verkehrsverstöße auf, darunter Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung. Bei einer Kontrolle wurde zudem ein als gestohlen gemeldeter E-Scooter aufgefunden. Die Münchner Polizei führt regelmäßig Schwerpunktkontrollen durch, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und Verkehrsunfälle zu verhindern.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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