München: Brutale Körperverletzung an U-Bahn-Baustelle – zwei Bauarbeiter festgenommen

(Symbolbild)

In München hat die Polizei am Donnerstag, 9. Juli 2026, gegen 13:45 Uhr, zwei Bauarbeiter festgenommen, die einen 22-Jährigen schwer verletzt haben. Der Vorfall ereignete sich auf der Lindwurmstraße auf Höhe einer Baustelle am U-Bahnhof Poccistraße in der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt.

Der 22-jährige Afghane war gemeinsam mit seiner Freundin und einem Bekannten als Fußgänger unterwegs, als zwei Bauarbeiter – ein 21-Jähriger und ein 38-Jähriger, beide polnischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland – unangemessene Kommentare gegenüber der Frau machten. Es handelte sich um sogenanntes Catcalling.

Aus dieser verbalen Auseinandersetzung entwickelte sich eine körperliche Attacke. Der 21-jährige Bauarbeiter wurde dabei leicht verletzt. Der 22-Jährige hingegen stürzte zu Boden – und dort traten die beiden Tatverdächtigen mehrfach mit ihren Sicherheitsschuhen gegen seinen Oberkörper und seinen Kopf. Der junge Mann erlitt schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach der Tat flüchteten die beiden Angreifer. Ein aufmerksamer Zeuge meldete die Tat der Polizei, woraufhin eine Streife die beiden Tatverdächtigen kurze Zeit später in Tatortnähe festnehmen konnte. Sie wurden nach den polizeilichen Maßnahmen in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht und sollten noch am selben Tag einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt werden. Das Kommissariat 24 führt die Ermittlungen.

Androhung von Gewalttaten an Schule in Neuhausen-Nymphenburg

Am Donnerstag, 9. Juli 2026, gegen 20:15 Uhr, erstatteten zwei pädagogische Mitarbeiter einer Schule in Neuhausen-Nymphenburg Anzeige bei der Polizeiinspektion 42. Grund war ein über Social-Media verbreitetes Foto einer handschriftlichen Liste mit mehreren Namen und einer Androhung von Gewalttaten.

Die Ermittler identifizierten schnell zwei Schüler im Alter von 16 und 17 Jahren als Tatverdächtige. Diese konnten gegen 22:20 Uhr an einer Wohnanschrift angetroffen werden. Bei der Kontrolle wurde auch die Originalliste aufgefunden und sichergestellt. Nach ihrer Vernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung – Fingerabdrücke und Fotos wurden gemacht – wurden die beiden Minderjährigen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Sie werden jetzt wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. Die Polizeiinspektion 42 veranlasste für den nächsten Tag eine Nachsorge an der betroffenen Schule durch Jugendbeamte. Das Kommissariat 25 führt die weiteren Ermittlungen.

Die Münchner Polizei weist darauf hin, dass öffentliche Androhungen von Straftaten nach § 126 Strafgesetzbuch strafbar sind und konsequent verfolgt werden. Je nach Fall prüft die Polizei auch die Erhebung von Einsatzkosten. Die Jugendbeamten der Polizeistationen unterstützen Schulen bei schulspezifischen Straftaten, Gefahrenabwehr und Prävention. Zentrale Ansprechstelle ist das Kommissariat 105 (Prävention und Opferschutz).

Versuchter Einbruch in Fahrradkeller in Laim

In der Justinus-Kerner-Straße im Stadtteil Laim versuchten zwei bislang unbekannte Personen am Donnerstag, 9. Juli 2026, gegen 02:40 Uhr, ein Fenster zu einem Fahrradkeller gewaltsam zu öffnen. Eine über 60-jährige Anwohnerin hörte die Geräusche, sprach die beiden an und verständigte die Polizei.

Die Täter flüchteten daraufhin. Bei den sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Polizisten zwei Tatverdächtige in Tatortnähe festellen: einen 15-Jährigen mit deutsch-tunesischer Staatsangehörigkeit und einen 18-Jährigen mit kroatischer Staatsangehörigkeit, beide mit Wohnsitz in München. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen. Der Minderjährige wurde seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Beide wurden wegen versuchten Einbruchsdiebstahls angezeigt. Das Kommissariat 53 führt die weiteren Ermittlungen.

Schockanruf-Betrug in Unterhaching: Polizei sucht Abholer

Eine über 70-jährige Seniorin in Unterhaching wurde am Donnerstag, 9. Juli 2026, gegen 14:00 Uhr, Opfer eines organisierten Callcenterbetrugs. Eine unbekannte Täterin gab sich als Ärztin aus und behauptete, die Tochter der Frau sei schwer erkrankt und benötige dringend ein teures Medikament.

Durch geschickte Gesprächsführung wurde die Seniorin dazu gebracht, Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro an einen unbekannten Abholer zu übergeben. Nach der Übergabe erkannte sie, dass sie betrogen worden war, und rief die Polizei.

Die sofort eingeleitete Fahndung führte bislang nicht zur Identifizierung des Abholers. Das Kommissariat 61 ermittelt und bittet um Hinweise. Der Abholer wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 27 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß, schlanke Statur, spricht Hochdeutsch, blonde kurze Haare, bekleidet mit weinrotem Polohemd und langer Jeans.

Die Polizei sucht Zeugen, die zwischen 14:00 Uhr und 16:30 Uhr am Donnerstag, 9. Juli 2026, im Bereich Fasanenstraße, Münchner Straße, Erzbergerstraße und Johann-Strauß-Straße sowie an den S-Bahnhöfen Unterhaching und Fasanenpark etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, unter Telefon 089 2910-0, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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