München: Callcenter-Betrüger festgenommen, Raser und mehrere Einbrüche

(Symbolbild)

Die Münchner Polizei hat in der vergangenen Woche mehrere Strafverfahren eingeleitet. Im Mittelpunkt standen ein Callcenter-Betrug mit Festnahme, ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen, Wohnungseinbrüche sowie mehrere Verkehrsunfälle mit Verletzten.

Am Montag, 20. Juli, gegen 11:45 Uhr, erhielt ein 79-jähriger Deutscher aus dem Landkreis München einen Anruf eines unbekannten Mannes, der sich als sein Sohn ausgab. Ein weiterer Anrufer übernahm daraufhin das Gespräch und gab sich als Polizeibeamter aus. Er behauptete, der Sohn habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, und forderte eine Kaution zur Abwendung einer Haft. Der Senior durchschaute den Betrugsversuch sofort und verständigte über einen Nachbarn den Polizeinotruf 110. Gleichzeitig vereinbarte er mit den Betrügern eine Übergabe der Kaution an seiner Wohnanschrift. Kurz nach der Übergabe konnte die Polizei den Abholer festnehmen. Es handelt sich um einen 21-Jährigen mit polnischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Er sitzt in Untersuchungshaft. Das Kommissariat 61 der Münchner Kriminalpolizei ermittelt weiter.

Am Mittwoch, 22. Juli, gegen 13:45 Uhr, fiel auf der Effnerstraße in Bogenhausen ein 16-jähriger Afghane auf, der mit einem BMW deutlich zu schnell fuhr. Der Fahrer überholte eine zivile Streife der Polizeiinspektion 22. Die Beamten folgten dem Wagen und stoppten ihn nach mehreren Tempoverstößen. Der BMW gehört einem Angehörigen des Fahrers. Bei der Kontrolle bestand der Verdacht, dass der 16-Jährige vor der Fahrt Betäubungsmittel konsumiert hatte. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Der Jugendliche wurde angezeigt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, verbotenem Kraftfahrzeugrennen und Führens eines Kraftfahrzeuges unter Drogeneinfluss. Nach der Sachbearbeitung wurde er nach Rücksprache mit seinen Sorgeberechtigten entlassen. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt.

Drei Wohnungseinbrüche ereigneten sich am Donnerstag, 23. Juli, zwischen 10:30 und 15:30 Uhr in Bogenhausen und Haidhausen. In allen Fällen brachen unbekannte Täter gewaltsam in Wohnungen von Mehrfamilienhäusern ein. Sie durchsuchten die Räume und stahlen Bargeld und Schmuck. Im ersten Fall wurde Bargeld im hohen dreistelligen Bereich entwendet. Im zweiten Fall Schmuck im Wert eines niedrigen vierstelligen Eurobetrags. Im dritten Fall ein niedriger vierstelliger Eurobetrag sowie Schmuck im Wert eines mittleren fünfstelligen Eurobetrags. Die Polizei bittet Zeugen, die im angegebenen Zeitraum Wahrnehmungen in den Bereichen Prinzregentenplatz, Mühlbaurstraße, Grillparzerstraße, Nigerstraße und Beetzstraße (Fälle 1 und 2) sowie Max-Weber-Platz, Maria-Theresia-Straße, Ismaninger Straße und Langerstraße (Fall 3) gemacht haben, sich zu melden. Auch Aufzeichnungen von Überwachungskameras können hilfreich sein. Hinweise nimmt das Kommissariat 53 unter 089 2910-0 entgegen.

Am Donnerstag, 23. Juli, gegen 08:05 Uhr, kollidierten auf der Dillwächterstraße in Sendling ein Ford Pkw und ein Ducati Motorrad. Eine 64-jährige Deutsche aus dem Landkreis München fuhr mit dem Ford und beabsichtigte an der Kreuzung zur Tübinger Straße nach links abzubiegen. Ein 39-jähriger Kosovare, der mit dem Motorrad die Tübinger Straße entlangfuhr, konnte nicht ausweichen. Der Motorradfahrer stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren stark beschädigt und wurden abgeschleppt. Der Gesamtschaden liegt bei mehreren tausend Euro. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt.

Auf dem Föhringer Ring in Oberföhring ereigneten sich am Freitag, 24. Juli, im Bereich einer Baustelle mit Fahrbahnverschwenkung zwei separate Unfälle. Gegen 00:40 Uhr fuhr ein 20-jähriger Deutscher aus dem Landkreis München mit einem KTM Kraftrad vom Föhringer Ring in Richtung Englischer Garten. Im Bereich der Verschwenkung kollidierte er mit der mobilen Betonleitwand, stürzte und wurde verletzt. Ein Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Etwa eine Stunde später, gegen 01:45 Uhr, fuhr ein 55-jähriger Deutscher ebenfalls mit einem KTM Kraftrad auf dem Föhringer Ring. Auch er stürzte im Verschwenkungsbereich nach einer Kollision mit der Betonleitwand und erlitt schwere Verletzungen. Ein Rettungsdienst brachte ihn ebenfalls in ein Krankenhaus. An beiden Motorrädern entstanden Sachschäden von mehreren tausend Euro. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt unter anderem zur Beschilderung und Einrichtung der Baustelle.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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