München: Fahrradteiledieb festgenommen, Straßenbahn-Unfall mit vier Verletzten

(Symbolbild)

Die Münchner Polizei hat in der vergangenen Woche mehrere Straftaten aufgeklärt und ermittelt gegen Tatverdächtige. Im Mittelpunkt standen ein Raub an einem 19-Jährigen am Karlsplatz, ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Straßenbahn sowie ein Brand in Pullach.

Fahrradteiledieb am Hauptbahnhof erwischt

Am Samstag, 18. Juli, gegen 12.30 Uhr, beobachteten Schleierfahnder im Bereich des Münchner Hauptbahnhofs einen Mann, der sich an einem abgestellten Fahrrad zu schaffen machte. Bei der sofort durchgeführten Kontrolle stellte sich heraus, dass der 56-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Hamburg bereits den Lenker eines Rennrades demontiert hatte. Nach den bisherigen Ermittlungen wollte er diesen an seinem eigenen Fahrrad anbringen. Die Polizisten stellten den Lenker sicher und nahmen den Mann vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Die Polizeiinspektion 16 ermittelt wegen Diebstahls.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Landsberger Straße

Am Sonntag, 19. Juli, gegen 14.00 Uhr, kam es auf der Landsberger Straße im Stadtteil Westend zu einem schweren Unfall zwischen einem Pkw und einer Straßenbahn. Eine 42-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis Bad-Tölz fuhr mit ihrem Hyundai stadtauswärts. Im Pkw saßen drei weitere Personen: eine 8-jährige Tochter und zwei zusätzliche Insassen, alle mit Wohnsitz im Landkreis Bad-Tölz. Parallel fuhr eine Straßenbahn die Trambahngleise zwischen den Fahrbahnen ebenfalls in stadtauswärtiger Richtung.

Auf Höhe der Hausnummer 34 wendete die 42-Jährige ihren Pkw auf einem asphaltierten Übergang. Obwohl der Trambahnfahrer sofort eine Gefahrenbremsung einleitete, konnte der Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden. Die 42-jährige Fahrerin wurde schwer verletzt und musste durch die Berufsfeuerwehr München aus dem Fahrzeug befreit werden. Die 8-jährige Mitfahrerin erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Zusätzlich wurden zwei Fahrgäste der Trambahn leicht verletzt: ein 40-Jähriger mit nigerianischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Bad-Tölz sowie eine 59-jährige Deutsche aus dem Landkreis Miltenberg.

Beide Fahrzeuge wurden durch den Unfall stark beschädigt. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme blieb die Landsberger Straße etwa eineinhalb Stunden in beide Richtungen komplett gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führte. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt.

Brand in Mehrfamilienhaus in Pullach

Am Sonntag, 19. Juli, gegen 14.50 Uhr, wurde die Integrierte Rettungsleitstelle über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in Pullach alarmiert. Feuerwehr und Polizei rückten aus. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand kam es auf der Terrasse einer Wohnung zu starker Rauchentwicklung. Zwei aufmerksame Passanten bemerkten das Feuer, wählten sofort den Notruf, begannen mit ersten Löschmaßnahmen und brachten die über 70-jährige Bewohnerin aus der betroffenen Wohnung in Sicherheit. Diese wurde verletzt vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die übrigen Bewohner des Hauses konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Der Sachschaden liegt im fünfstelligen Bereich. Das Kommissariat 13 ermittelt zur Brandursache.

Raub am Karlsplatz – Ein Tatverdächtiger festgenommen

Am Sonntag, 20. Juli, gegen 00.40 Uhr, wurde ein 19-Jähriger mit syrischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Rosenheim am Karlsplatz von zwei zunächst unbekannten Tätern angesprochen. Die Täter wurden gewalttätig, griffen ihn körperlich an und entrissen ihm eine Umhängetasche, mit der sie in Richtung Fußgängerzone flüchteten. Aufmerksame Passanten verständigten sofort den Polizeinotruf. Der 19-Jährige wurde von Einsatzkräften vor Ort angetroffen und hatte Verletzungen im Gesichtsbereich erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden persönliche Gegenstände im Wert eines zweistelligen Betrages gestohlen.

Bei den sofort eingeleiteten Fahndung nutzten die Ermittler Aufnahmen des polizeilichen Videoturms am Stachus. Dadurch konnten Lichtbilder der flüchtenden Täter gewonnen werden. Eine Stunde nach der Tat erkannten und verhafteten Polizeibeamte einen der Tatverdächtigen im Bereich des Hauptbahnhofs: ein 31-Jähriger mit irakischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Er wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht, wo ein Ermittlungsrichter über die weitere Haft entscheiden wird. Das Kommissariat 21 ermittelt.

Zeugenaufruf

Die Polizei sucht nach Zeugen, die im fraglichen Zeitraum im Bereich des Karlsplatzes/Stachus in der Altstadt Wahrnehmungen gemacht haben, die mit dem Raub zusammenhängen könnten. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, unter Tel. 089 2910-0 entgegen, oder jede andere Polizeidienststelle.

Terminhinweis: Gemeinsame Fahrradcodieraktion

Am Mittwoch, 22. Juli, von 13.00 bis 18.00 Uhr, führen der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club München (ADFC) und die Polizei München eine Fahrradcodieraktion Am Forum in der Schwanthalerhöhe durch. Polizeibeamte informieren insbesondere über Fahrraddiebstahl und geben nützliche Tipps zur Prävention. Ein codiertes Fahrrad hilft der Polizei bei Ermittlungen und ermöglicht schnelle Rückgabe bei Diebstahl oder Verlust.

Der ADFC codiert Fahrräder seit über 20 Jahren mit dem EIN-Code (Eigentümer-Identifizierungs-Nachweis). Dieser Code wurde Anfang der 1990er Jahre von der hessischen Polizei entwickelt und wird heute in fast allen Bundesländern verwendet. Er setzt sich zusammen aus Stadt- bzw. Landkreis, Straßenschlüssel, Hausnummer, Initialen des Besitzers und Codierungsjahr. Eine Registrierung oder Datenverwaltung ist nicht erforderlich.

Vor jeder Codierung muss der Besitzer ein Identitätsdokument und einen Eigentumsnachweis (z. B. Kaufbeleg) vorlegen. Ist die Kaufquittung nicht mehr vorhanden, unterzeichnet der Besitzer eine Eigentumserklärung, die der ADFC aufbewahrt. Der techniker graviert den Code dann am Fahrzeug ein. Eine grobe Beschreibung des Fahrrads (Hersteller, Marke, Farbe) und die Rahmennummer werden ebenfalls notiert. Der ausgefüllte Codierauftrag wird gescannt und archiviert; das Original erhält der Besitzer. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Alle Fahrradtypen können codiert werden, auch E-Bikes und Pedelecs. Fahrräder aus Titan oder Carbon können nicht graviert, sondern alternativ etikettiert werden. Der ADFC erhebt Kosten von bis zu 15 Euro pro Fahrrad. Die polizeiliche Beratung ist kostenlos.

Neben dem Termin am 22. Juli findet in diesem Jahr noch eine weitere Codieraktion statt: Am Mittwoch, 9. September, von 13.00 bis 18.00 Uhr, in der Georg-Birk-Straße (neben der Bushaltestelle) im Bereich des Polizeipräsidiums München.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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