München: Schusswaffeneinsatz bei Auseinandersetzung – mehrere Verbrechen in der Stadt

(Symbolbild)

In München sind am Dienstag, 1. September 2026, mehrere schwere Straftaten verübt worden. Das Schwerste: Ein 33-Jähriger mit kosovarischer Staatsangehörigkeit wurde gegen 21.45 Uhr an der Neuherbergstraße Ecke Schleißheimer Straße von zwei Männern angegriffen und mit einer Schusswaffe im Oberkörper getroffen. Der Mann konnte noch die Schleißheimer Straße stadtauswärts flüchten und rief selbst die Polizei. Er wurde notoperiert und befindet sich außer Lebensgefahr. Die beiden Täter flüchteten stadteinwärts, die Fahndung blieb bislang erfolglos.

Die Kriminalpolizei sicherte umfangreiche Spuren am Tatort. Die Ermittler des Kommissariats 11 suchen jetzt nach zwei Männern zwischen 20 und 30 Jahren: Der erste trug eine weiße Jacke und ein weißes Basecap, der zweite eine dunkle Jacke und ein grünes Basecap. Zeugen können sich unter 089 2910-0 melden.

Am gleichen Tag überfiel ein Mann gegen 10.30 Uhr ein Wettbüro in Neuhausen. Er packte die 56-jährige Angestellte von hinten, drängte sie ins Treppenhaus und zwang sie, das Büro und einen Tresor zu öffnen. Der maskierte Täter war mit einem Messer bewaffnet. Er erbeutete einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag und flüchtete. Die Frau wurde leicht verletzt. Trotz Einsatz von mehr als zehn Streifen konnte der Täter nicht gefasst werden. Er war etwa 185 Zentimeter groß, trug eine schwarz-rote Weste, schwarze Jogginghose, schwarze Handschuhe, einen großen Fahrradhelm und ein grau-schwarzes Tuch vor dem Mund. Das Kommissariat 21 ermittelt und nimmt Hinweise unter 089 2910-0 entgegen.

In Bogenhausen ereigneten sich zwischen dem 30. August und 1. September drei Einbrüche in gewerbliche Objekte. Ein Unbekannter hebelte zwischen Montag 20 Uhr und Dienstag 5.45 Uhr in der Bülowstraße ein Kellerfenster eines Lebensmittelgeschäfts auf, versuchte vergeblich, einen Tresor zu knacken, brach Mitarbeiterspinde auf und stahl einen geringen Bargeldbetrag. Am Dienstag gegen 4.15 Uhr versuchten einer oder mehrere Unbekannte, die Schiebetür einer Apotheke in der Arabellastraße aufzuschieben – ein Alarm ertönte und sie flüchteten. Zwischen dem 30. August 18.40 Uhr und Dienstag 8 Uhr gelangten Unbekannte über ein Fenster oberhalb der Eingangstür in eine Bäckerei in der Englschalkinger Straße und stahlen mehrere hundert Euro aus einer Kasse. Ob die drei Fälle zusammenhängen, wird untersucht. Das Kommissariat 52 ermittelt und nimmt Hinweise unter 089 2910-0 entgegen.

Ein 61-Jähriger aus dem Landkreis Dachau wurde Opfer eines Fahrraddiebstahls. Am Donnerstag, 27. August, gegen 12 Uhr saß er im Außenbereich einer Gaststätte und ließ sein unversperrtes Pedelec unbeaufsichtigt. Es wurde gestohlen. Die Polizei ortete das Rad mittels GPS und fand es am Schweizer Platz bei einem 20-Jährigen mit syrischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Der Mann wurde festgenommen, dem Haftrichter vorgeführt und sitzt in Untersuchungshaft. Das Kommissariat 53 ermittelt. Die Polizei weist darauf hin, Fahrräder und Pedelecs immer mit einem geeigneten Schloss zu sichern – auch bei vermeintlich kurzer Abwesenheit.

Am Dienstag gegen 15.45 Uhr beobachtete ein Zeuge in der Altstadt zwei Männer beim Diebstahl eines E-Scooters. Sie brachen eine morsche Holzplatte auf, an der das Gerät gesichert war. Einer der Täter fuhr damit davon, der andere flüchtete zu Fuß. Zivile Polizisten stellten beide noch in der Nähe. Es handelte sich um einen 39-Jährigen und einen 38-Jährigen mit slowakischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Bei dem 38-Jährigen stellte die Polizei erhebliche Alkoholisierung fest und entnahm ihm eine Blutprobe. Außerdem hatte der E-Scooter keinen gültigen Versicherungsschutz. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden beide Männer wieder entlassen. Es wurden Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Das Kommissariat 54 ermittelt.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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