München: Wohnungsbrand mit schwerem Verletzten – mehrere Polizeieinsätze in der Stadt

In München hat die Polizei in der vergangenen Woche mehrere Fälle bearbeitet, darunter einen schweren Wohnungsbrand in Untergiesing, Verkehrsunfälle, eine Festnahme wegen exhibitionistischer Handlung sowie einen organisierten Betrugsskandal.

Wohnungsbrand mit Fluchtsprung

Am Mittwoch, 12. August 2026, gegen 3:50 Uhr, brannte eine Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Untergiesing aus. Ein 41-jähriger Deutscher, der sich in der betroffenen Wohnung aufhielt, sprang vom Balkon. Er wurde schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden – Lebensgefahr besteht nach aktuellem Stand nicht. Weitere Bewohner des Hauses wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Die übrigen Wohnungen des vierstöckigen Hauses blieben unbeschädigt und sind weiterhin bewohnbar. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Während des Einsatzes musste die Peter-Auzinger-Straße zeitweise gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Das Kommissariat 13 ermittelt zur Brandursache.

Verkehrsunfall mit Fahrradfahrerin verletzt

Am Dienstag, 11. August 2026, gegen 7:25 Uhr, kam es am Jakob-Gelb-Platz in Giesing zu einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Fahrrad. Eine 81-jährige Deutsche fuhr mit einem VW von Jakob-Gelb-Platz Richtung Pilgersheimer Straße und musste an der Einmündung Vorfahrt gewähren. Gleichzeitig fuhr eine 29-jährige Deutsche mit dem Fahrrad auf dem baulich getrennten Radweg der Pilgersheimer Straße stadteinwärts und wollte die Einmündung geradeaus überqueren. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Die 29-Jährige wurde verletzt und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Die 81-Jährige blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Euro. Die Verkehrspolizei ermittelt.

Exhibitionistische Handlung im U-Bahnhof

Am Dienstag, 11. August 2026, gegen 16:35 Uhr, bemerkte ein ziviler Polizeibeamter im U-Bahnhof Brudermühlstraße, dass ein 42-jähriger Deutscher sexuelle Handlungen an sich selbst vornahm. Der Beamte gab sich zu erkennen und kontrollierte den Mann. Der 42-Jährige versuchte zu flüchten, wurde aber nach wenigen Metern eingeholt und vorläufig festgenommen. Fingerabdrücke und Fotos wurden gemacht. Er wurde wegen exhibitionistischer Handlung angezeigt und anschließend entlassen. Das Kommissariat 15 ermittelt.

Schockanruf-Betrug: Seniorin um mittleren fünfstelligen Betrag gebracht

Am Dienstag, 11. August 2026, erhielt eine über 80-jährige Münchnerin einen Anruf von einer unbekannten Frau, die sich als Ärztin ausgab. Sie behauptete, dass der Sohn der Seniorin aufgrund einer lebensbedrohlichen Erkrankung in einem Krankenhaus behandelt werde und ein hoher Geldbetrag für die medizinische Behandlung erforderlich sei. Nachdem die Seniorin sagte, dass sie nicht über den geforderten Betrag verfüge, forderte die Anruferin stattdessen die Übergabe von Wertgegenständen. Gegen 16:30 Uhr übergab die Seniorin Schmuck, Münzen und weitere Wertgegenstände an einen bis dato unbekannten Abholer. Der Wert der übergebenen Gegenstände liegt im mittleren fünfstelligen Bereich. Eine Nachbarin erkannte den Betrug und verständigte die Polizei. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen erbrachten bislang keine neuen Erkenntnisse. Das Kommissariat 61 ermittelt.

Zeugenaufruf: Wer hat am Dienstag, 11. August 2026, gegen 16:30 Uhr im Bereich Betzenweg, Bauseweinallee, Erdmannsdörferstraße und Karwinskistraße in Obermenzing Beobachtungen gemacht, die mit diesem Vorfall zusammenhängen könnten? Hinweise: Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jede andere Polizeidienststelle.

Warnung vor Schockanrufen: Die Münchner Polizei warnt vor dieser Masche. Die Täter geben sich am Telefon als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder – wie in diesem Fall – als Ärzte aus und versuchen, Opfer unter Druck zur Übergabe von Vermögenswerten zu bewegen. Krankenhäuser, Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte verlangen niemals Barzahlungen oder schicken Boten zur Geldabholung. Im Zweifelsfall auflegen und die Notrufnummer 110 wählen.

Trickdiebstähle: Frau festgenommen

Am Dienstag, 11. August 2026, gegen 15:50 Uhr, versuchte eine 35-jährige Rumänin ohne festen Wohnsitz in Deutschland, in einem Lebensmittelgeschäft in Neuperlach das Verkaufspersonal abzulenken, um die Trinkgeldkasse zu entwenden. Ein Mitarbeiter eines benachbarten Getränkegeschäfts erkannte die Frau wieder – sie hatte dort bereits am Donnerstag, 6. August 2026, auf dieselbe Weise eine Trinkgeldkasse gestohlen, was bis dahin nicht angezeigt worden war. Der Mitarbeiter sprach sie an und hielt sie bis zum Eintreffen der Polizei fest. Bei einer Durchsuchung wurden in ihrer Unterwäsche goldene Schmuckgegenstände gefunden. Aufgrund der Auffindesituation wird davon ausgegangen, dass diese aus einem vorausgegangenen Eigentumsdelikt stammen – der Schmuck wurde sichergestellt. Die 35-Jährige wurde vorläufig festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Am selben Tag sollte sie einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt werden. Das Kommissariat 55 ermittelt.

Staatsschutzrelevantes Delikt in der Maxvorstadt

Am Montag, 10. August 2026, gegen 17:15 Uhr, entwendete ein 33-jähriger Deutscher in einer Textilreinigung in der Maxvorstadt zwei Hemden. Als eine Angestellte ihn dabei beobachtete, bedrohte er sie verbal. Der Mann verließ die Reinigung und die Angestellte verfolgte ihn, rief um Hilfe. Mehrere Passanten unterstützten die Verfolgung und die anschließende Festhaltung des 33-Jährigen. Während dessen äußerte er wiederholt Drohungen sowie Grußformeln und andere Beleidigungen im nationalsozialistischen Kontext. Die inzwischen verständigte Polizei nahm ihn vorläufig fest und brachte ihn zu einer Polizeiinspektion. Er wurde unter anderem wegen räuberischen Diebstahls, Bedrohung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen angezeigt und nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Das Kriminalfachdezernat 4 ermittelt weiter.

Drogenhandel am Riemer See: Mann ins Wasser geflohen

Am Freitag, 7. August 2026, gegen 16:10 Uhr, beobachteten zivile Beamte der Polizeiinspektion 25 (Riem) am Riemer See die Übergabe von zwei Plomben Cannabis gegen Bargeld zwischen zwei Personen. Der Käufer, ein 53-Jähriger mit Wohnsitz in München, wurde kontrolliert. Die Cannabisplomben wurden gefunden und sichergestellt. Der Verkäufer, ein 55-Jähriger, ebenfalls mit Wohnsitz in München, bemerkte die Kontrolle und begab sich bekleidet in das Wasser. Er schwamm in Richtung Seemitte und reagierte zunächst nicht auf Aufforderungen, das Wasser zu verlassen. Die Polizeibeamten begaben sich mit Einsatzkräften der Wasserwacht und einem Boot auf den See. Nach einigen Minuten konnte der 55-Jährige aus dem Wasser geholt und vorläufig festgenommen werden. Bei einer anschließenden Durchsuchung wurden weitere Cannabisprodukte und Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt. Der 55-Jährige wurde zur Sachbearbeitung auf eine Polizeidienststelle gebracht. Nach Fingerabdrücken, Fotos und Anzeigenerstattung wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Konsumcannabisgesetz wurde er entlassen. Das Kommissariat 83 ermittelt.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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