Die Bundespolizeiinspektion Münster und die Polizei Münster bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Das haben Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf und Inspektionsleiter Peter Vaupel bei einem Treffen der Behördenleitungen bekräftigt. Seit Dezember 2025 sind an den Wochenenden regelmäßig Beamte beider Polizeien gemeinsam im Bahnhof und dessen direktem Umfeld unterwegs.
Das Konzept der gemeinsamen Streifen zeigt Erfolg: Mehr als 50 Kooperationsstreifen haben Bundes- und Landespolizei bereits umgesetzt. „Die Menschen nehmen die Doppelstreifen als verstärkte Präsenz an den Wochenenden deutlich wahr“, erklärte Dorndorf. „Nach einem Konzert, einer Party oder einem Restaurantbesuch in der Stadt sollen sich Menschen im Bahnhofsbereich sicher fühlen.“
Das Feedback zum neuen Modell ist laut Polizeipräsidentin extrem positiv – sowohl von der Öffentlichkeit als auch von den Einsatzkräften selbst. „Bundespolizei und Landespolizei agieren sehr professionell zusammen“, betonte Peter Vaupel. „Die Kolleginnen und Kollegen erkennen die Vorteile aus den gemeinsamen Streifen. Fachwissen wird ausgetauscht, gegenseitiges Vertrauen baut sich weiter auf.“
Die Zuständigkeiten sind klar verteilt: Die Bundespolizei ist grundsätzlich auf das Bahnhofsgebäude begrenzt, während die Polizei Münster außerhalb des Bahnhofs für Strafverfolgung und Sicherheit zuständig ist. Dennoch eröffnen sich innerhalb der rechtlichen Vorgaben viele Möglichkeiten des gemeinsamen Handelns. „Den Menschen im Bahnhofsviertel sind die formalen Zuständigkeiten egal. Sie wünschen sich eine wahrnehmbare Polizei, egal in welcher Uniform“, sagte Dorndorf.
Künftig führen Bundes- und Landespolizei quartalsweise auch gemeinsame Schwerpunktaktionen durch. Dabei rücken bestimmte Deliktsfelder wie Drogenkriminalität oder Taschendiebstahl in den Fokus der Ermittlungen.
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