Nach CSD-Todesfahrt: 25 Verletzte, drei in Lebensgefahr – Tatverdächtiger auf der Flucht

via dts Nachrichtenagentur

Die Bilanz der Todesfahrt beim Berliner Christopher Street Day wird immer düsterer: Die Zahl der Verletzten ist auf mindestens 25 gestiegen. Drei der Opfer befinden sich weiterhin in Lebensgefahr. Eine Frau kam bei dem Anschlag ums Leben.

Im Fokus der Ermittlungen steht der 21-jährige Abdul B., nach dem die Behörden intensiv fahnden. Wie WDR, NDR und die Süddeutsche Zeitung berichten, war er den Sicherheitsbehörden bereits als islamistischer „Gefährder“ bekannt. Die Behörden stuften ihn als radikalisiert und gewaltbereit ein. Bis Mai 2026 saß Abdul B. wegen des Verdachts auf „Vorbereitung einer terroristischen Straftat“ in Untersuchungshaft.

Der Anschlag ereignete sich am Samstag gegen 22 Uhr im Berliner Tiergarten, wo CSD-Teilnehmer feierten. Abdul B. raste mit einem Kleintransporter in die Menschenmenge, fuhr schließlich gegen einen Baum und flüchtete anschließend. Unklar ist, ob er einen oder mehrere Mittäter hatte. Die Behörden geben an, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen.

Zusätzlich zu den Verletzungen durch das Fahrzeug wurden mehrere Personen „durch Stichwerkzeuge verletzt“, wie die Ermittler mitteilten. Die Fahndung nach den Flüchtigen und möglichen weiteren Tätern läuft auf Hochtouren.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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