In Wiesbaden hat die Polizei zwei Fälle registriert, in denen Kinder beim Öffnen von gesammelten Halloween-Süßigkeiten gefährliche Fremdkörper entdeckten. Ein 13-jähriges Mädchen fand eine Nadel in einem Schokoriegel mit verschlossener Verpackung. In einem zweiten Fall entdeckten ein 8-jähriges Mädchen und ihr 7-jähriges Geschwisterkind einen Metallnagel in einem Kaubonbon. In beiden Fällen wurden die Süßigkeiten nicht gegessen und es wurde niemand verletzt.
Die Eltern informierten die Polizei. Die Kriminalpolizei Wiesbaden ermittelt nun wegen des Verdachts einer versuchten gefährlichen Körperverletzung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.
Obwohl solche Feststellungen verunsichern können, gibt es derzeit keinen Anlass, Halloween-Süßigkeiten grundsätzlich zu misstrauen. Die Polizei empfiehlt Eltern jedoch, die gesammelten Süßigkeiten ihrer Kinder vorsorglich gemeinsam zu kontrollieren.
So prüfen Sie Süßigkeiten sicher
Beim Kontrollieren sollten nur original verschlossene und unbeschädigte Verpackungen verzehrt werden. Beschädigte, bereits geöffnete oder auffällig manipulierte Verpackungen sollten aussortiert werden. Die Süßigkeiten genau ansehen und auf ungewöhnliche Einstiche, Löcher, Risse oder andere Auffälligkeiten achten. Mögliche Fremdkörper wie Nadeln, Metallteile oder andere Gegenstände sollten vor dem Verzehr ausgeschlossen werden. Selbstgemachte oder unverpackte Süßigkeiten von unbekannten Personen sollten im Zweifelsfall nicht gegessen werden.
Besonders wichtig ist es, auch Kinder für diese Gefahren zu sensibilisieren. Sie sollten darüber informiert werden, dass sie ihre gesammelten Süßigkeiten nicht direkt unterwegs essen, sondern diese zunächst mit nach Hause nehmen und gemeinsam mit einem Erwachsenen sorgfältig kontrollieren sollen.
Sollten verdächtige Lebensmittel oder mögliche Fremdkörper entdeckt werden, informieren Sie die Polizei und bewahren Sie die betreffenden Gegenstände möglichst unverändert auf, damit diese gegebenenfalls untersucht werden können.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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