Die Polizei im Landkreis Gifhorn warnt vor einer neuen Variante der Betrugsmasche mit falschen Bankmitarbeitern. Betrüger rufen Bürger an und behaupten, die Bankkarte müsse überprüft werden. Sie geben vor, dass auch das Bargeld zu Hause kontrolliert werden müsse. Während des Telefonats erscheint ein vermeintlicher Kollege an der Haustür.
Der Mann vor der Tür nimmt die Bankkarte und das vorhandene Bargeld entgegen und behauptet, beides mit einem Gerät im Auto überprüfen zu müssen. Tatsächlich nutzen die Täter diesen Vorwand, um in den Besitz von Karte und Geld zu gelangen. Anschließend verschwindet der Mann, und auch das Telefonat wird beendet.
Diese Masche war im Landkreis Gifhorn bislang noch nicht aufgetreten. Die Polizei weist darauf hin, dass sie bereits lange vor der klassischen Betrugsmasche warnt, bei der Täter per SMS, E-Mail oder Telefon vorgeben, ein Verifizierungsverfahren müsse erneuert werden oder ein anderer Bankvorgang erledigt werden. Ziel ist es dabei, an vertrauliche Zugangsdaten zu gelangen und anschließend Geld vom Konto zu überweisen.
So schützen Sie sich vor Betrügern
Geben Sie am Telefon niemals Ihre PIN, TAN oder andere vertrauliche Bankdaten preis. Übergeben Sie niemandem Ihre Bankkarte oder Bargeld, und lassen Sie vermeintliche Bankmitarbeiter nicht in Ihre Wohnung. Beenden Sie verdächtige Gespräche und rufen Sie Ihre Bank selbst unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer an. Wurde Ihre Karte bereits übergeben, lassen Sie sie sofort sperren und informieren Sie die Polizei. Sprechen Sie auch mit Familie, Freunden und Nachbarn über diese Betrugsmasche.
Wie die Nachbarkreise dastehen
Im Landkreis Gifhorn kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 650 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in der Region Hannover aus: 1.016 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 740.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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