In der Hafenstraße in Bremerhaven ist in der Nacht zum Mittwoch ein Wohnungsbrand ausgebrochen. Die Feuerwehr wurde gegen Mitternacht alarmiert, nachdem mehrere Bewohnerinnen und Bewohner noch im Gebäude waren.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten einige Personen das Haus bereits eigenständig durch den verrauchten Treppenraum verlassen. Die Feuerwehr leitete sofort eine Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Das Feuer war schnell lokalisiert und gelöscht. Mit Unterstützung einer Drehleiter wurden die Bewohnerinnen und Bewohner von außen durch die Einsatzkräfte beruhigt und aufgeklärt. Insgesamt retteten Feuerwehrleute neun Personen mit einem Fluchtrettungsgerät aus dem Gebäude ins Freie.
Aufgrund der hohen Zahl der betroffenen Menschen löste die Integrierte Regionalleitstelle Unterweser-Elbe einen Massenanfall von Verletzten (MANV) aus. Mehrere Rettungsdiensteinheiten und ein Bus zur Unterbringung rückten an. Wegen einer möglichen Rauchgasintoxikation mussten 18 Personen, darunter auch Kinder, zur weiteren Abklärung in Krankenhäuser gebracht werden.
Die Feuerwehr machte das gesamte Gebäude mit einem Druckbelüfter rauchfrei. Weil der Treppenraum stark mit Ruß verunreinigt ist, können die Bewohnerinnen und Bewohner vorerst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Über die Brandursache und die Schadenshöhe macht die Feuerwehr derzeit keine Angaben.
Etwa 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremerhaven sowie mehrere Kräfte der Hilfsorganisationen waren vor Ort. Die Hafenstraße war in Höhe der Einsatzstelle während des gesamten Einsatzes vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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