Die Hamburger Polizei hat die Öffentlichkeitsfahndung nach einem rassistisch motivierten Überfall in Barmbek beendet. Wie die Behörde mitteilte, konnten zwei 18-jährige Deutsche identifiziert werden, die einen 39-Jährigen in der Nacht zum 31. Mai angegriffen und rassistisch beleidigt haben sollen.
Der Überfall ereignete sich gegen 03:08 Uhr in der Hebebrandstraße in Hamburg-Barmbek-Nord. Nach der Veröffentlichung von Fahndungsbildern Anfang Juli gingen bei den Ermittlern zahlreiche Hinweise ein, die zur Identifizierung der beiden Tatverdächtigen führten.
Die Staatsanwaltschaft erwirkte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanschriften der 18-Jährigen. Die Einsatzkräfte durchsuchten die Wohnungen im Stadtteil Steilshoop und stellten dabei Beweismittel sicher, die derzeit ausgewertet werden.
Bei der Aktion trafen die Polizisten beide Verdächtige an ihren Wohnanschriften an. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wurden die 18-Jährigen entlassen. Die Ermittlungen gegen sie wegen Körperverletzung und rassistischer Beleidigung werden fortgesetzt.